Die Santiner
- 41 - Botschaft von ASHTAR SHERAN (Durchgabe aus dem Jahre 1962) Die Erdenmenschheit ist sehr schwer von Begriff , wenn es sich um religiöse Dinge handelt. Die meisten sagen: "Das ist mir zu hoch, da kann ich nicht folgen." Damit ist der Fall für sie erledigt. Aber sie begnügen sich nicht damit, sich davon zu distanzieren. Sobald ein anderer kommt, der da behaup- tet, er hätte Erfahrungen auf diesem Gebiet, die das Normale weit überschreiten, mischen sich jene Menschen, welche da gesagt hatten, es wäre ihnen "zu hoch", voller Fanatismus ein. Plötzlich wissen sie nämlich alles besser , und es ist keine Spur mehr davon zu merken, daß ihnen dieser Sektor "zu hoch" ist. Die allzu dumme Besserwisserei siegt über die klare Vernunft. Ein weiteres Beispiel: Ein wahrheitssuchender Mensch geht zu einem Professor. Er fragt diesen wei- sen Mann, ob er ihm den persönlichen Geist Gottes erklären könne. Der Professor runzelt die Stirn. Dann sagt er beschwörend: "Mein lieber Freund, sie stellen eine Frage, die überhaupt nicht mehr in unsere Zeit paßt. Über diesen Aberglauben sind wir längst hinaus." Der Wahrheitssuchende besteht aber auf einer Erklärung. "Schön," sagt der Professor, "wenn sie durchaus darauf bestehen, so will ich es ihnen genau erklä- ren. Also, Thesis und Antithesis ergibt Synthesis. So ergibt sich Wahrheit. Wir brauchen über die Entstehung der Materie nicht mehr nachzudenken; denn sie ist nicht entstanden, sondern sie war schon immer vorhanden . Folglich brauchte es keinen Gott zu geben, da nichts zu erschaffen war, was bereits da war. Ein Geist ist nicht erforderlich, weil die Materie etwas Bewegliches ist. Sie folgt genau dem, was vorher war, nur mit dem Unterschied, daß sie ihre Form ändert und verbes- sert. Das geschieht in einem immerwährenden Kampf, wobei das Untaugliche das Besiegte ist." Ohne die Akzeptanz Gottes ist kein richtiges Denken möglich. In allen Fällen führt die Gott - Verleum- dung nur zu einem ständigen Selbstbetrug . Für jeden Menschen ist nur das existent, was er mit seinem Verstand erfassen kann. Es gibt daher Menschen, welche ohne große Anstrengungen die Existenz Gottes und des Geistigen Reiches erfassen. Aber es gibt auch Menschen, die eine solche Existenz nicht erfassen können , so sehr sie sich auch anstrengen; denn sie können einen positiven Gedanken nicht zu Ende denken, weil sie ahnend davor zurückschrecken . Aus diesem Grunde wird von den meisten Menschen der "Bluterlösungsglau- be" vorgezogen . Auf diese Weise kommen sie aber nicht weiter. • Ein friedliches Zusammenleben ist auf dieser Terra nur möglich, wenn sich die Menschen dieser Terra dazu erziehen, besser zu denken ! Es gibt kein Parteiprogramm, keine Weltverbesserungstheorie, keine Welterlösung, kein Wirtschafts- programm, um damit einen dauerhaften Weltfrieden zu erreichen. Es gibt nur eine einzige Möglichkeit, nämlich: • Eine weltumfassende Erneuerung aller religiösen Erkenntnisse . Eine Reformierung der irdischen Glaubensphilosophie. 19 Der religiöse Glaube jeder Richtung muß auf nachweisbare Tatsachen und auf ein wissenschaftliches Niveau abgestimmt werden. Diese Reformation ist keineswegs durch Rechthaberei oder durch egoistische und fanatische Konzile zu erreichen. Gott ist nicht übersinnlich! Gott ist der Ursprung und die ewige Existenz der Natur. Also ist Gott das Zentrum der Natur . Er ist mehr als natürlich und Sein Erfassen und Fühlen durchaus sinnlich. 19 Immer wieder haben wir festgestellt, daß es den Santinern sehr darauf ankommt, unseren Glauben zu korrigieren.
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