Die Santiner
- 78 - Frage: Wenn mittels der Experimente hier auf Erden neue Gesetze erkannt werden, sind diese Gesetze neu entstanden oder werden sie nur entdeckt ? A. S.: In den meisten Fällen sind Gottes Gesetze universell . Sie werden also nur entdeckt. Nur ganz selten tritt etwas Neues auf, für das Gott ebenfalls ein Interesse zeigt und dann entscheidet, ob es ein Gesetz sein soll oder ob es allmählich wieder gelöscht werden soll. Man kann z. B. künstlich Temperaturen erzeugen, die es im ganzen All nicht gibt. Das sind Neuschaffungen. Sie werden zugelassen , sonst wäre es unmöglich, daß man sie erzeugen könnte. Gott liefert die Voraussetzungen und das Material. Solche Erfindungen und Entdeckungen werden auch auf anderen Planeten gemacht. Wenn also auf einem anderen Planeten ein neues Gesetz entsteht, so hat es gleichzeitig Gültigkeit auf allen anderen Planeten des Universums. Frage: Wir verstehen dich so, daß Gott den Menschen als einen wertvollen Mitarbeiter erschaffen hat? A. S.: Ja, das ist richtig. Aber die Mitarbeit hört in dem Augenblick auf, wo der Mensch beginnt, sich gegen die Schöpfung zu richten, sie anzugreifen. Wenn Gott allgemein als höchste Macht akzeptiert worden ist , kann auch dieser Planet paradiesisch werden. Frage: Was ist der Unterschied zwischen einem Cherub , einem Santiner und einem Gotteskind ? A. s.: Diese Frage befremdet mich. Ein Cherub wird bekanntlich für einen Engel gehalten. Das stimmt aber nicht! Denn wir sind wohl vor tausenden von Jahren von euch Erdenmenschen so benannt worden, aber wir sind keine Engel , sondern nur Diener Gottes und in der Mission der Nächstenliebe tätig. Ein Gotteskind kann jeder von euch werden, wenn er sich wie ein Kind Gottes benimmt . Leider ist das kaum der Fall, also gibt es auf dieser Erde so viel Gotteskinder, daß man sie fast an der Hand abzählen kann. Ein Gotteskind ist ein Mensch, der sich so ver- hält, daß Gott mit Stolz auf sein Kind hinweisen kann. Frage: Wissenschaftler suchen nach dem "ersten Menschen" . Kannst du uns sagen, wann die ersten Menschen auf diesem Planeten auftragen? A. S.: Diese Frage kann ich nur schätzungsweise beantworten. Wir nehmen an, daß der Erdenmensch in seiner primitiven Form vor ungefähr zwei Millionen Jahren in Erscheinung trat. Frage: In der Bibel heißt es, daß Gott den Menschen aus Lehm erschuf, ihm seinen Odem einhauchte und seine Gefährtin aus einer Rippe machte. Was können wir von Adam und Eva wirklich glauben? A. S.: Der Mensch, wie auch alles andere Leben, wird aus der Materie gebildet. Seine Entstehung erfolgt nach einem ganz bestimmten Modell . Dieses Modell, das wie ein Bauplan vorhanden ist, ist die Seele mit ihrem Geistkörper. Die Kraft Gottes überträgt jedes Atom und jedes Stäubchen von der geistigen Vorlage auf den entstehenden Körper. Also wird vom geistigen Körper die Information auf den materiellen Körper übertragen. Wenn der Körper fertig ist, wird durch Gottes Kraft die fertige, schon seit vielen Millionen Jahren existierende Seele rein- karniert. Diesen Vorgang könnte man, einfach gesagt, als " Gottes Odem" bezeichnen. Die biblische Darstellung von der Erschaffung des Adam ist nicht zutreffend , da der Mensch seinen eigentlichen Ursprung nicht auf der Terra hat. Nur der materielle Körper hat sich eigenständig entwickelt. Er war zuerst so primitiv, daß er nicht mal auf den Einfall gekommen wäre, ein Feigenblatt zu benutzen. Die Erde war damals auch noch sehr warm. Frage: Und wie verhält es sich mit der Rippe?
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