Die Santiner
- 79 - A. S.: Wollte man der Bibel Recht geben, so würden alle Santiner ebenfalls von Adam abstammen. Aber bei uns gibt es weder Affen noch Feigenbäume. Das mit der Rippe ist ein Irrtum. Beide Geschlechter entwickelten sich parallel . Frage: Die Universitäten kennen eine Scherzfrage, für die es keine Antwort gibt: "Was war zuerst auf der Erde, das Ei oder die Henne?" A. S.: Selbstverständlich die Henne! Nur sie kann Eier legen. Gott legt keine Eier, sondern erschafft immer etwas Ganzes . Frage: Unsere Wissenschaft kann die Vielseitigkeit der Schöpfung nicht erklären, noch wie sie ent- standen ist. Wißt ihr Santiner es? A. S.: Die Vielseitigkeit der lebendigen Schöpfung, zu der Fauna und Flora gehören, entstand ziem- lich gleichzeitig. Das heißt, alle Formen traten zur gleichen Zeit auf . Es handelt sich dabei um Formen, die auch auf anderen Sternen schon lange existieren. Im Entwicklungszustand der Erde gab es eine Zeitepoche von ungefähr einer halben Million Jahren, während der die Erde Säuren und Dämpfe ausströmte, die zu organischen Materialisa- tionen geeignet waren. In dieser Zeitepoche entstanden die notwendigen Eiweißzellen. Alle Tiere entstanden in ihren absoluten Formen, die sich nach den geistigen Modellen bildeten. Es entstanden fertige Schildkröten und andere Lebewesen. Aber diese Tiere waren zur Vermeh- rung eingerichtet. Sie hatten Fortpflanzungsorgane, so daß in der nachfolgenden Zeitepoche direkte Materialisationen dieser Terra nicht mehr stattfinden konnten. Heute hat die Terra eine Entwicklungsstufe, wo derartige Materialisationen kaum mehr mög- lich sind, sie können nur noch im Mikrokosmos stattfinden. Als die Erde jedoch im besten Zeitalter der Materialisationsmöglichkeiten war, entstanden auch sehr große Lebewesen. Erst später erfolgten kleinere und immer kleinere, bis sie nur noch im Mikrokosmos möglich waren. Diese Zeitepoche ist noch nicht abgeschlossen. Es können daher immer neue Bakte- rien, Viren und Insekten entstehen. - Wenn es dem Erdenmenschen gelingen sollte, auf künst- lichem Wege Säureausscheidungen und entsprechende Dämpfe und klimatische Verhältnisse zu schaffen, so könnte die Materialisation eines Lebewesens möglich sein. Frage: Auf welche Weise und mit welchen Mitteln seid ihr hinter diese Schöpfungsgeheimnisse gekommen, die so unendlich weit zurückliegen? Was kann die Richtigkeit dieser Darlegung und Erklärung bestätigen? A. S.: Auch wir haben ein großes Interesse an der Schöpfung. Wir haben ebenfalls eine Wissen- schaft, die der euren aber weit voraus ist. Da wir aber trotz einer sehr vorangeschrittenen Technik noch keine "Zeitmaschine" besitzen, die uns in die Vergangenheit zurückversetzt, mußten wir zu einer anderen Möglichkeit greifen, um uns zu orientieren. Mit Hilfe der sehr gut konstruierten Raumfahrzeuge, insbesondere der Weltraum-Strahlschiffe, können wir sehr weit entfernte Sterne anfliegen. Da diese Sterne in ihrer Entwicklung sehr verschieden sind, können wir bei noch rückständigen Planeten den Entstehungshergang der Schöpfung feststel- len und überprüfen. Wir erkennen daran unsere eigene Entwicklung, die ja gar keinen Unter- schied macht und bei allen Sternen genauso verläuft. Aus diesem Grunde haben wir vor Jahrtausenden auch die Terra besucht. Unsere Vorfahren wurden bei diesen Besuchen jedoch für "Götter" gehalten, die vom "himmlischen Thron" her- abgestiegen sind. Später landete ein Mutterschiff auf dem Berge Sinai und die Juden hielten den "Chefpiloten" für ihren Gott Jehova . Es wäre unmöglich gewesen , den Juden die Wahrheit näherzubringen. Das Wunder war für sie zu schockierend. Aber unsere Vorfahren sahen eine gefährliche Rückständigkeit im Zusammenleben der Stämme und Gruppen. Sie trafen unmög- liche Zustände an. Die Feindschaft und der Haß unter den Erdenmenschen war riesengroß und führte zu Mord und Totschlag, zu jeder Art von Blasphemie und sexueller Entartung . Aus die-
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