Die Santiner
- 80 - sem Grunde übernahmen unsere Vorfahren freiwillig eine Missionsarbeit. Sie nahmen Mose in ihr Raumschiff auf und versuchten, ihn zu belehren. Leider ist der Erfolg so gut wie ausge- blieben. Die Religionen dieser Terra haben alles in das falsche Licht gebracht und unsere gut- gemeinten Vorschläge verspottet und ignoriert . Ein paar Jahrtausende später wollten wir wissen, was aus der Erdenmenschheit geworden ist. Wir steuerten diesen Planeten erneut an. Was wir diesmal sahen, war für uns sehr schockie- rend. Die Entwicklung der Wissenschaft und Technik hatte Fortschritte gemacht, aber die Feindschaft unter den Rassen und Völkern hatte ungeheuer zugenommen . Es war eine entsetz- liche Fehlentwicklung festzustellen. Dazu konnten wir nicht ruhig sein. Vieles hat uns empört, da wir ja auch Menschen sind. Früher hatten unsere Vorfahren nur ein rein wissenschaftliches Interesse. Heute haben wir darüber hinaus ein rein menschliches Interesse. Wir können diese Gottlosigkeit und Unwissenheit weder tatenlos noch schweigend hinnehmen, wenn wir uns nicht selbst schuldig machen wollen. Auch der Mitwisser und Dulder von solchen Greueln macht sich mitschuldig! Unser Gewissen kann erst dann wieder entlastet werden, wenn wir die Garantie haben, daß eine positive Wandlung eingetreten ist. Die Erde befindet sich mitten in der gefürchteten Harmagedonschlacht . Sie ist infolge ihrer geistigen Rückständigkeit weitgehend in das negative Lager der Dämonie hineingezogen worden. Das ist ein Unglück, wie wir es wahrscheinlich in unserer Entwicklung nicht erlebt haben, da es zu unserer Zeit - so weit wir informiert sind - noch keine Harmagedonschlacht gegeben hat. Wir konnten daher einen friedvolleren Weg gehen, der uns viel weiter gebracht hat. Wir möchten euch in dieser gefährlichen Situation gern beistehen. Aber wir finden noch keine rechte Möglichkeit dazu, weil man uns durch eure Führungsschichten immer wieder neue Schwierigkeiten macht. Wir möchten auf keinen Fall erleben, daß diese Erde zugrunde geht. Wir danken allen positiv denkenden Menschen, daß sie bereit sind, uns zu helfen. Wenn wir ihnen nicht direkt danken können, so werden sie trotzdem einmal ihren Lohn dafür erhalten. Wir vollbringen einen Dienst an der Menschheit. Seid auch ihr, bitte, dazu bereit, den gleichen Dienst zu leisten, und denkt daran, daß wir die größere Last zu tragen haben. Auch für uns ist es nicht leicht, uns hier einzuschalten. Betrachtet unsere Raumflüge nicht als etwas Selbstver- ständliches! Es kostet uns sehr große Opfer . Wir würden viel lieber von dieser Erde Abstand nehmen. Unser wissenschaftliches Interesse an diesem Planeten ist befriedigt. Aber uns befriedigt nicht der allgemeine Zustand des menschlichen Zusammenlebens. Die Existenz des Menschen im Universum ist etwas so Wunderbares, daß wir nicht begreifen können, wie man geistig so tief fallen kann , daß man die Großleistungen auf technischem und wissenschaftli- chem Gebiet in gemeingefährlicher Weise für die Gefährdung und Vernichtung dieser interes- santen Menschheit einsetzt. Gott zum Gruß und Friede über alle Grenzen! - Dieser Gruß ist nicht so dahingesprochen. Wir Außerirdischen wissen, daß diese Menschheit einen Frieden braucht. Die Völker sind an sich nicht an einer Feindschaft interessiert, aber ihre Führer haben die Macht in den Händen und nutzen diese aus. Alles, was die Führer wollen, geschieht "im Namen des Volkes!" Sie berufen sich darauf, daß sie die Vertreter des Volkes sind. Alles, was sie planen und durchführen, soll mit dem Einverständnis des Volkes geschehen. Da aber die Völker nicht über diese Machtmit- tel verfügen wie ihre Führer, sind sie unterlegen und müssen sich unterordnen. Wer sich aber unterordnen muß, gibt seine Persönlichkeit preis! Das sind irdische Zustände, die es bei uns nicht mehr gibt. Wir haben das Stadium der Negati- vität überwunden und leisten dem Widersacher Gottes keinen Dienst mehr. Darum ist er in unseren Bereichen machtlos . Wenn wir uns mit unseren Raumschiffen in die Regionen dieser Erde begeben, so begeben wir uns gleichzeitig in den Machtbereich des Widersachers. Wir sind ebenfalls vielen Gefahren ausgesetzt, die irdischer Natur sind. Aus diesem Grunde haben viele Außerirdische den Kontakt zur Erde aufgegeben.
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