Die Santiner
- 82 - hauptsächlich der Feigheit vor dem "heißen Eisen". Es gibt einige Menschen, die sehr umfang- reiche Erfahrungen mit dem Widersacher gemacht haben. Natürlich machen alle Menschen unliebsame Erfahrungen dieser Art, aber sie sind nicht so bewußt, daß man erkennt, wer dahinter steckt. Der Böse tritt nie direkt in Erscheinung. Er wird sich hüten, seine "Nichtexis- tenz" in Gefahr zu bringen. Er legt keinen Wert auf das Erkanntwerden. Aber er ist der größte Regisseur der Menschheit , und seine Stücke, die er probiert, sind hochaktuell und aufregend. Ich komme mir manchmal vor, als ob ich in einem Kindergarten bin. So viel Unkenntnis und Naivität auf jenen Gebieten, die für den Menschen die größte Bedeutung haben , ist mir nur auf dieser Terra vorgekommen. Das wird euch nicht gefallen, aber diese Kritik ist absolut not- wendig. Es ist ein Liebesdienst an dieser Menschheit. Ich könnte mir jedes bittere Wort ersparen, wenn eure Kirchen und Religionen dieses "heiße Eisen" einmal logisch angefaßt hätten. Sie haben in einer so wichtigen Sache vollkommen ver- sagt. Sie haben "Hexen" verbrannt, unschuldige Medien als Kumpane des Teufels verurteilt, aber sie haben nicht verstanden , was sie dem Widersacher für einen Dienst erwiesen haben. Da kann man nur mit euren Worten sagen: Pfui Teufel! Der Widersacher ist nicht nur Regisseur der Erdenmenschheit, er ist auch Feldherr der Harmagedonschlacht , das heißt, oberste Instanz aller negativen Kräfte und Mächte. Wenn der Widersacher von der Menschheit als existente negative Macht erkannt und entsprechend zur Kenntnis genommen wird, muß er zwangsläufig seine Tarnung aufgeben, denn dann nutzt sie ihm nichts mehr. Der offenkundige Hauptfeind des Menschen und der gesamten göttlichen Schöpfung stünde in seiner wahren Gestalt der Menschheit gegenüber. Erst dann wird er von dieser Menschheit entsprechend gefürchtet und bekämpft werden. Ohne diesen Kampf kann es nie einen Frieden auf diesem Stern geben. Da werden Revolutionen angezettelt, da werden Kriege gegen unschuldige Brüder und Schwestern geführt, da wird Gemeinheit gegen Gemeinheit eingesetzt. Es werden Völker und Gruppen aufgespalten, es werden Superbomben konstruiert, es wird alles bekämpft - nur nicht der vermeintlich nicht existierende Superfeind : Der Widersacher Gottes und der Menschen. Die großen Zweifler der Religionen stellen die Frage, warum Gott nicht eingreift , wenn Er wirklich existiert? Hierauf kann ich euch die logische Antwort geben: Gott greift ein! Wir sind die Missionare der Wahrheit und zugleich die Vollstrecker Seines Willens. Indem ich euch aufkläre , vollzieht sich schon die Hilfe Gottes. - Schön, dieser Same wird anfangs nur gering gesät, aber dieser wertvolle Same wird sich vermehren. Es ist nur die Frage der Zeit. Aber nach dem Gesetz der Vermehrung , die nach dem Quadrat zunimmt , wird der Zeitpunkt eintre- ten, wo diese Worte ein Gewicht erlangen werden , daß selbst die großen Religionen dieser Welt nicht mehr achtlos vorübergehen können. Dann wird eine Umwandlung erfolgen, die alle Gebiete erfaßt. Es ist unfaßbar für unseren Verstand, daß die militärische Aufrüstung , die viele Milliarden kostet, auf der ganzen Welt so hoch entwickelt worden ist, obgleich sie die größte Unkenntnis und Dummheit zur allgemeinen Grundlage hat. In dieser Hinsicht verdient diese Menschheit im ganzen Universum Beachtung. Das ist einmalig in der Geschichte der menschlichen Ent- wicklung! Zugegeben, daß es Planeten gibt, die einen sehr rückständigen Verlauf aufweisen. Aber Planeten, die neben ihren rückständigen Menschheiten gleichzeitig eine derartige Macht in den Händen haben, gibt es nirgendwo anders. Frage: Wir danken dir für diese Ausführung und sind beschämt. Aber wir sehen keinen Ausweg aus diesem Dilemma. Was müßte man tun, damit man aus dieser Situation heraus kommt? A. S.: Eure Kirchen haben seit eh und je den größten Wert darauf gelegt, in irgendeiner verständli- chen Form die Existenz Gottes zu erklären . Aber sie haben dieses Ziel nie erreicht. Aus die- sem Grunde ist man auf den Einfall gekommen, Gott zu vermenschlichen . Die Menschheit sollte, wie die primitiven Völker, einen menschlichen Gott vor Augen haben, den sie anbeten
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