Die Santiner

- 86 - Das Schlimme ist dabei, daß die Publikationen das "Moderne" so anpreisen , daß ein ganz falsches Bild einsteht. Mit dem Begriff "modern" wird ein großer Mißbrauch getrieben. Der Nachahmungstrieb ist nicht zu unterschätzen. Aber bei einer Kriegsführung spielt die Nachahmung eine große Rolle. Keiner will abseits stehen von dem, was die Masse macht. Das ist dann "modern" . Und man will ein "moderner" Mensch sein. Schade, daß die höchsten Erkenntnisse nicht "modern" sind. Die Ufologie hatte schon gewisse Aussichten "modern" zu werden, aber man hat diese Ent- wicklung mit allen Mitteln gestoppt . Die christlichen Kirchen sind auf dieses gefährliche Wort "modern" glatt hereingefallen. Sie wollen "modern" sein und gliedern bedenkenlos das Negative in ihre Gotteshäuser ein. Das ist dasselbe, als würde man ein Bild von Rubens in einen abstrakten Rahmen fassen. Die alten Meister brauchen nicht "modern" zu sein. Ihre Kunst präsentiert sich entweder ohne Rahmen oder in einem gediegenen Goldrahmen, wie wir uns überzeugt haben. Was für die alten Meis- ter gültig ist, das trifft auch für den Glauben zu. Ein objektiver Gottglaube braucht nicht als "modern" aufgefaßt zu werden - und Gotteshäuser sind Bethäuser . Sie können nicht mit abstrakten, negativen Dingen modernisiert werden. Die Jugend mag das in ihrer Unerfahren- heit vielleicht bedenkenlos hinnehmen. Die älteren Gläubigen, die imstande sind, meditativ nachzudenken , werden das als ein Blasphemie empfinden. Aber wenn der Glaube nicht in Ordnung ist, wenn er Irrtümer aufweist, wenn man nicht willens und nicht fähig ist , diese schwerwiegenden Irrtümer einzugestehen und auszumerzen, so greift man zu einer Modernisierung im negativen Sinne , nur um aufzufallen und sich der negativen Entwicklung anzupassen. Für einen objektiven Gottglauben kann das Beste nur gerade gut genug sein. Aber diese Entwicklung gehört zur Harmagedonschlacht . Doch was wissen die Religionen von dieser Auseinandersetzung? Der Satan steht schon mitten in der Kirche! Frage: Wir finden deine Erklärungen hervorragend, aber wie werden diese von der Weltöffentlichkeit aufgefaßt werden? Man wird sagen, daß es sich dabei um keine direkte Aussprache von Mensch zu Mensch handelt. Man wartet auf einen außerirdischen Besuch, mit dem man dann von Angesicht zu Angesicht reden kann. Eine mediale Verbindung wird doch bezweifelt, weil man darüber zu wenig weiß. A. S.: Die Verhaltensweise der maßgeblichen Erdenbewohner hält uns davon ab. Wir setzen uns großen Gefahren aus, wenn wir euren Wünschen entsprechen würden. Das wäre nur möglich, wenn wir gleichzeitig die Macht an uns nehmen würden, wenn wir ein Protektorat errichten könnten. Aber uns hindert noch eine andere Gefahr: Alle Erdenmenschen sind Bazillenträger . Es gibt außerdem noch Krankheitserreger, die euch nicht bekannt sind , aber von vielen Men- schen beherbergt werden. Da wir jedoch in dieser Beziehung hochempfindlich sind, möchte niemand sich einer Gefahr aussetzen, auf uns eine solche zu übertragen, der wir vielleicht machtlos gegenüberstehen. Wir wissen nicht, ob unsere Vorsichtsmaßnahmen ausreichen würden. 28 Liebe irdischen Freunde, es wäre noch sehr viel zu sagen… Leider reicht die Zeit nicht dazu aus. Auch die dazu erforderliche Kraft läßt nach. Es gibt aber noch ein sehr wichtiges Thema: Das sexuelle Verbrechen an der Liebe macht mir große Sorgen! Die Liebe ist hoch und heilig. Sicher das Schönste und Kraftvollste, was es im ganzen Univer- sum gibt. Doch der Widersacher hat die Liebe zu seinem größten Angriffsziel gewählt. Leider merken die Menschen nicht, was sie dem Teufel für einen Dienst erweisen. Im Verlaufe der 28 In Südamerika leben in den Urwäldern Brasiliens Indianer, die an einem Schnupfen sterben, wenn sie infiziert werden.

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