Die Santiner

- 87 - Harmagedonschlacht wird die Liebe in den Schmutz gezogen und die Menschheit ihrer höchsten Ideale beraubt. Sexus ineptus , eine Geschmacklosigkeit ohnegleichen. Hier muß ich euch mit erhobener Hand unbedingt warnen. In dieser geschmacklosen Verhaltensweise liegt eine unübersehbare Gefahr für die Zukunft der Erdenmenschen. Sehr leicht kommt ihr in die Gefahr, durch gewisse Zeit- erscheinungen herabgezogen zu werden. Eine Erniedrigung und Profanisierung der heiligen Liebe, die überaus sakral ist, verdirbt den Charakter und die Moral des Menschen in furchtba- rer Weise. Dieser Entwicklung steht eine Demoralisation durch Alkohol in keiner Weise nach. Aus dieser Verhaltensweise folgt der Zusammenbruch aller Hemmungen , die den Menschen vor schlechten Handlungen bewahrt haben. Die Achtung vor dem anderen Geschlecht kann nicht hoch genug sein! Aber wenn Anstand und das natürliche Schamgefühl verletzt werden, dann folgt unbedingt der Abstieg der geisti- gen Entwicklung. Die Entwürdigung der Geschlechter führt zur totalen Entwürdigung der gesamten Menschheit. Über diese Menschheit wird Gericht gehalten. Die Erdenmenschen werden nicht geladen. Das Urteil erfolgt in Abwesenheit. Ich bin als Zeuge geladen, wie einige andere auch. Was soll ich aussagen? Was habe ich erlebt und gesehen? Das Urteil steht mir nicht zu. Trotzdem mache ich mir meine eigenen Gedanken. Es ist schwer, von einer direkten Schuld zu sprechen, wenn man weiß, welche Kräfte und geistigen Intelligenzen an der ganzen Situation dieser Mensch- heit beteiligt sind. Ich würde dafür appellieren, diese Menschheit nach der Verurteilung einer Bewährung auszusetzen. Christus , euer größter Lehrer vor ca. 2.000 Jahren als die Entwicklung noch nicht so fortge- schritten war, sagte aus dem tiefsten Mitgefühl heraus: " Herr , vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun." Ich sage aus demselben Gefühl heraus: " Großer Geist des Universums, laß deine Milde walten, denn diese Menschheit steht unter der denkbar schlechtesten Beeinflus- sung durch deinen großen Widersacher . Herr , vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was un- sichtbar geschieht." Auf eure Theologen ist kein Verlaß . Darum wende ich mich nun an jene Menschen, die von ihrem Intellekt Gebrauch machen: Erkennt , was hier auf Erden falsch gemacht wird! Euer Haß gegeneinander ist das Niedrigste, was menschlicher Geist hervorbringen kann. Hört auf, euch zu bekämpfen und zu kränken. Euer Leben ist nicht so kurz wie ihr glaubt, sondern zählt nach Äonen! Euer Ashtar * * * * * * *

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