Die Seelen
- 3 - Die Kraft der Bewegung (Durchgabe aus dem Jahre 1960) Es gibt keine einzige Energie im ganzen Universum, die nicht in Bewegung ist. Damit ist deutlich gesagt, daß jede Kraft und jede Existenz eine ewige Bewegung hat. Eine Energie muß aber eine Ener- giequelle besitzen, welche die Kraft ausstrahlt. • Eine solche einmalige Energiequelle ist GOTT. Er ist die BEWEGUNGSKRAFT, die das ganze Universum ermöglicht hat und auch laufend erhält. Die gesamte Schöpfung besteht aus Modulationen der göttlichen ENERGIE. Jedes Sandkorn, jedes Stäubchen befindet sich in rasender Bewegung und ist somit voll göttlicher Bewegung, voll göttlichen Lebens, auch wenn das Stäubchen nicht denken kann. In diesem Falle denkt GOTT für das Atom , und jeder göttliche GEDANKE wird zum bestehenden GESETZ. Auch der menschliche Gedanke basiert auf dieser Eigenschaft GOTTES. Jeder Gedanke, jedes Wort und jeder Begriff verknüpft sich mit dem Schauen des geistigen Auges. Doch was nicht vorhanden ist, kann niemals erschaut werden. Jede geistige Vorstellung, jede Planung oder Phantasie muß mit realen, rationellen Werten und Existenzen arbeiten. GOTT ist real und existent, ebenso Seine ENERGIE und Er muß ebenfalls alles erschaffen, was Er sehen möchte. Der Mensch trägt in seiner Seele das ERBGUT GOTTES und ist ebenfalls befähigt, etwas zu schaffen, was er zu sehen wünscht. Er bedient sich dabei der geheimnisvollen ENERGIE GOTTES. In Bruchteilen von Sekunden arbeitet die Seele, ausgerüstet mit dem Willen GOTTES, mit den unvorstellbaren Bausteinen des Geistes und ordnet sie so zusammen, wie sie es wünscht und erschaut die eigene, jenseitige Schöpfung mit den geistigen Augen. Bei starker Konzentration erscheint die geistige Schöpfung deutlicher. • Das große Mysterium besteht jedoch darin, daß eine solche geistige Schöpfung nicht vergeht , sie bleibt so lange bestehen, wie die Seele, die sie erschaffen hat, die gleiche Schwingung besitzt und somit von ihr erhalten wird. Phantasien und Halluzinationen sind jenseitige , d. h., geistige Schöpfungen mit einer schnell reagie- renden jenseitigen "Materie". Somit schafft der Mensch zuerst im Geistigen Reich existente Figuren, Bäume, Flüsse, Landschaften, Tiere und menschliche Puppen und Roboter und vieles andere, bevor er das eine oder andere später in die materielle Existenz verarbeitet und dazu die materielle Schöpfung benutzt. Somit arbeiten zwei Welten miteinander, die auf ewig unzertrennlich bleiben. • Darum hütet euch vor negativen Schöpfungen, die ihr mit eurer göttlichen Willenskraft mittels eurer Gedanken schaffen könnt. Das menschliche Gehirn birgt nicht einen Funken eurer Gedanken, da in dieser materiellen Masse keine geistige Schöpfung möglich ist. Es ist vergleichsweise etwa so wie ein elektrisches Relais, das ohne Impulse einfach nicht mehr reagiert. Ein Raketensatellit muß zu einer Steuerung von weit her angefunkt werden, genau auf seiner berechneten Frequenz . Diese Funksignale befinden sich auch nicht im Satelliten, werden aber in seinem Innern registriert und wenn der Satellit keine Batteriekraft mehr besitzt, um zu reagieren, so bestehen die Funksignale, die ihn vergeblich treffen, dennoch. Ein Hirn kann seine körperliche Kraft einstellen , aber eine Seele ist eine eigene Energie , die auf das Hirn einwirkt , indem sie die "Batteriekraft" des Körpers gleichzeitig benutzt, um den Körper zu bewegen. Die atheistische Psychologie ist Wahnsinn! - Derartige gottlose Erklärungen haben nicht das Geringste mit der Wahrheit zu tun. Der menschliche Organismus, d. h., der gesamte Körper, ist eine Gleichung zur Seele, abgestimmt auf das materielle Dasein. Ein Sinnesorgan ist ebenfalls eine Gleichung zum seelischen Hirn. Wird ein materielles Organ zerstört, so fällt es aus, weil als Gleichung auch die Ver- bindung zum seelischen Organ abgeschnitten ist, trotzdem kann das seelische Organ auf geistiger Ebene weiterarbeiten , doch nicht mehr materielle Schwingungen registrieren, so lange es nicht selbständig ist.
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