Die Seelen

- 35 - Der Lichtbote ARGUN zum Thema Gruppenseele Anmerkung: Unser Forschungskreis hat sich mit unserem jenseitigen Führer ARGUN über das Prob- lem des Vegetarismus auseinandergesetzt. Dabei wurde durch das Geistige Reich betont, daß Fisch die menschliche Grundnahrung sei. Als wir entgegenhielten, daß es sich beim Vegetarismus hauptsäch- lich um das Vermeiden des Tötens der Tiere handelt, erhielten wir zu Antwort, daß der Fisch zur Gruppenseele gehört, also seelisch nicht individuell sei . Wir versuchten dann tiefer in das Mysterium der Schöpfung einzudringen. ARGUN: Die menschliche Seele steht in der Schöpfung am höchsten , je nach Grad der persönlichen Entwicklung. Der Mensch ist völlig individuell , er gehört keiner Gruppenseele an und ist auch nicht aus einer solchen hervorgegangen. Der Embryo des Menschen weist zwar gewisse Fischähnlichkeiten auf, hat aber nichts mit dieser Entwicklung zu tun. Diese Ähn- lichkeit ist zufällig. Die Individualität der menschlichen Seele wird durch die Art des Bewußtseins bestimmt. Kein Tier hat diese Bewußtseinsgaben, wie sie der Mensch besitzt, daher ist er auch in der Lage, sich die Welt untertan zu machen bzw. eine technische und wissenschaftliche Ent- wicklung zu fördern und daran teilzunehmen. Ganz anders ist es bei Tieren. Zwar gibt es auch hier im Bewußtsein der Tiere gewisse Ähnlichkeiten mit dem Menschen. Aber dennoch besteht immer ein gewaltiger Unter- schied, allein schon in dem eigenen Bewußtsein von Gut und Böse. Einige Tierarten gehören zu gewissen Gruppenseelen . Es sind meist jene Tierarten, die niederer Entwicklung sind und nicht höhersteigen . Ganz besonders trifft das bei den Fischen zu. Die Fische gehören noch nicht einmal sphärenmäßig in die Bereiche der göttli- chen Aufstiegssphären. Sie sind extra zur Erhaltung des organischen Lebens geschaffen. Ein Fisch besitzt die schnellste, d. h. die kürzeste Reinkarnationsmöglichkeit von allen Tieren. Die Fischseele ist nicht individuell , sondern sie ist in einem gewaltigen Lebensvolumen vereinigt. Daher streut der Fisch zu seiner Erhaltung gewaltige Mengen Rogen aus, um die Nachkommenschaft zu erhalten, denn sie dient der Erhaltung des organischen Lebens. Allein diese Tatsache der ungeheuren Vermehrung deutet auf die Gruppenseele hin und er- klärt auch den Sinn einer derartigen Daseinsfülle. Das Sterben des Fisches ist ein Vorgang, der im Schöpfungsplan genau vorgesehen ist. Dieses Sterben hat nichts mit der Seele zu tun, da der Fisch über keine Individualseele ver- fügt. Eine Fischseele bleibt nach dem Sterben ohne Bewußtsein bis zur Reinkarnation. Seine Seele ist nur ein Teilchen des Gesamtvolumens . Das Verhalten der Fische zeigt auch keine Individualitätsmerkmale. Ein Fisch verhält sich in allen Situationen genauso wie ein anderer. Ein Unterschied besteht nur bei den fischähn- lichen Säugetieren , denn sie gehören nicht zur Gruppenseele. Es ist jedoch nicht angebracht, junge Fische zu töten, obwohl die Jungfische von den größeren vertilgt wer- den. Ebenso gehören die Hühner und viele andere Vögel zu den Gruppenseelen . Diese sollen als Jungtiere möglichst geschont werden. Sie gehören aber keinesfalls zur planmäßigen Grundnahrung des Menschen! Obwohl die Fische zur Gruppenseele und somit zur Hauptnahrung zählen, dürfen sie nicht gequält werden, denn sie sind trotzdem schmerzempfindlich! Ihr natürlicher Tod tritt auch mit dem Entzug ihres Elementes ein. Ein solcher Tod ist kein Töten!

RkJQdWJsaXNoZXIy MjI1MzY3