Die große Begegnung

- 107 - Quintessenz Durch meine überzeugende Jenseitserfahrung konnte ich gewisse Vorgänge in dieser Welt nicht mehr verstehen. Es war mir unbegreiflich, daß die allgemeinen Kenntnisse über die übersinnlichen Phäno- mene in den breiten Volksschichten kaum bekannt sind und daß sie obendrein noch verspottet werden. Ich halte diese Unwissenheit für unvergleichlich gefährlicher, als eine Atombombe. Die Atombombe vermag Menschen und Materie zu vernichten, doch der Unglaube vernichtet Seelen , die dafür schwer büßen müssen. Aus diesem Grunde gibt es keine bessere Erlösung für den Menschen als die wunder- baren Erkenntnisse und Kenntnisse über das Vorhandensein der Anderen Welt und ihrer Gesetze . Ich habe daher mindestens tausend Tage damit zugebracht, um zu überlegen, wie man diesen Unglau- ben in ein besseres Wissen verwandeln kann. Doch leider bin ich auf einen unerhörten Widerstand gestoßen, sobald ich in dieser Hinsicht versucht habe, meine Mitmenschen darüber aufzuklären. Angesichts der großen Gnade Gottes , die mir durch ein fast einzig dastehendes Erlebnis zuteil gewor- den ist, fühle ich mich dem Schöpfer gegenüber verpflichtet , keine Hemmungen aufkommen zu lassen und unverblümt zu sagen, was darüber wirklich zu sagen ist, selbst auf die Gefahr hin, daß man mich aus diesem Grunde verfolgen und hassen wird. • Die christliche Kirche verfolgt heute noch Christus und seine Propheten in einer heimtücki- schen Weise, die nur vom Satan inspiriert sein kann. Es ist kein Wunder, daß die Mehrzahl aller auf Erden lebenden Menschen dieser Kirche nicht mehr recht glauben können und sie zum Teil sogar meiden. • Die Heilige Schrift wird durch ein dauerndes Herumdeuteln, Bezweifeln, Falschverstehen und "Entmythologisieren" in den Verruf übelster Kolportage gebracht. Auf dieser Vermessenheit bauen sich Pseudoreligionen auf, die den Anti-Christen auf den Thron der absoluten, materia- listischen Weltbeherrschung bringen. Die Überlieferungen vieler religiöser Geschehnisse sind sämtlich okkult : sie beziehen sich alle auf das Jenseits und seine Gesetze. In dieser Hinsicht versagt die christliche Kirche vollkommen, denn sie verwickelt sich durch das unbeschreiblich dumme und sture Verhalten der Lehrer und Glaubensverkünder in unglaubliche Widersprüche . Das ist der ärgste Mißbrauch des Glaubens, den es je gegeben hat. • Für die hohe Geistlichkeit enden alle biblischen und göttlichen Offenbarungen mit der letzten Seite der Heiligen Schrift: mit der Offenbarung des Johannes . Und für sie schweigt von da ab jegliche Mitteilung aus dem übersinnlichen Raum. Kein Wunder, daß jeder vernünftig den- kende Mensch darüber stutzig wird und die berechtigte Frage stellt: "Und was geschah dann?" … • Da die christliche Kirche durch eine beispiellose Gewissenlosigkeit ihrer Vertreter, jede späte- re Jenseitsverbindung ablehnt, den Spiritualismus verflucht und brandmarkt, anstatt zu erfor- schen und die Medien bei jeder auftretenden Gott-Verbundenheit verspottet und ihren Bann- strahl auf sie niederschmettert, bekunden sie jedem fortschrittlich eingestellten Menschen, daß sie an den übersinnlichen Phänomenen, wie Hellsehen, Hellhören, Astralsehen, Astralleben und Jenseitsoffenbarungen zweifeln, mit einem Wort: Nicht glauben . • Eine wahrhaftige christliche Kirche , welche die okkulten Fundamente alter Bibelpropheten und Apostel für ihre Glaubenslehre benutzt, muß ihre Theologen auch in dieser Religionswis- senschaft unterrichten. Denn was vermag der beste Theologe zu lehren, wenn er kein Parapsy- chologe ist, kein Okkultist, kein Spiritist, kein Spiritualist, obgleich es nicht unbedingt nötig ist, daß er gleich ein Medium sein muß. Ein Theologe, ein Pfarrer, Küster oder Religionslehrer ist in dem Falle, daß er von diesen Dingen keine Ahnung hat , bestenfalls ein Beamter der Kirche, aber kein wirklicher Diener Gottes . Ich weiß, daß man mich verfluchen wird , wie man die Propheten vor 2.000 Jahren verflucht und gesteinigt hat. Aber ich erhebe meine Stimme und spreche im Namen des heiligen Engels , der mich durch Gottes Beschluß in die Schule genommen hat: Wenn das Christentum nicht durch die Pseudore- ligion des Antichristen zugrunde gehen will, dann hört(!) auf die Offenbarungen der Propheten von heute , welche durch ihre Medialität die Verbindung mit Gott aufrecht halten.

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