Die große Begegnung
- 13 - Besserwissern verteidigt werden, weil jene im Irrglauben sind, daß ihre Weisheit in den Himmel reicht, während sie keine blasse Ahnung davon haben, wie entsetzlich dumm sie sind, so dumm, daß sie ihre eigene Dummheit für Allwissenheit halten. Andererseits habe ich mir oft die Frage vorgelegt, warum die Seher und Propheten - also die echten Medien - in der Minderheit sind, während der größte Teil der Menschheit nicht in der Lage ist, mit der unsichtbaren Welt in Berührung zu kommen, so daß sie nur auf die Aussagen der wenigen "Auser- wählten" angewiesen sind. Ich kann ihr Mißtrauen gegen diese Aussagen durchaus begreifen. Die Antwort hierauf kann nur sein, daß der Kulturmensch durch eine falsche Lebensweise verdorben worden ist, d. h. daß er eine Gabe verloren hat , die viele Wilde und Naturmenschen im gewissen Maße noch besitzen. Auf alle Fälle ist Gott mit Seinen Wundern nicht ganz von selbst zu mir gekommen, sondern ich bin Ihm einen Schritt entgegengegangen . Zu diesem kleinen Schritt haben mich die Zweifel getrieben . Ich habe oft in meinem Leben mit der geheimnisvollen Frage gekämpft: Was geschieht, wenn ich tot bin? Ich wußte nicht, ob es wirklich ein Leben nach dem Tode gibt, und ich konnte mir auch kein Jenseits vorstellen. Am allerwenigsten konnte ich mir vorstellen, daß es einen Gott gibt, der zu gleicher Zeit überall sein sollte, dem nichts verborgen blieb. Inzwischen hat es Gott gefallen, mir auf alle diese Fragen eine klare Antwort zu geben. Merkwürdigerweise - das muß ich hier betonen - habe ich mich in einem innigen Gebet an den Schöpfer gewandt, mir ein Zeichen zu geben - falls er auf ein Einzelwesen reagiert.
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