Die große Begegnung

- 65 - Die Macht des Bösen Es ist wohl sehr natürlich, daß ich daraufhin einen Blick in die Bibel getan habe, um zu erforschen, ob irgendetwas ähnliches darin enthalten ist. In der Tat, es gibt Stellen genug, die darauf hinweisen: So wurde z. B. Daniel von einem Engel in die Lehre genommen. Auch er verspürte den Stoß des Engels in seiner Seite. Es ist ganz erstaunlich, wie gut sich derartige Überlieferungen erhalten haben. Aber wenn ich jene Stelle ins Auge fasse, wo Gott zu dem Propheten gesprochen haben soll: "Bereite deine Mahlzeit auf Kot" , dann muß ich mit dem Maßstab meiner eigenen Erfahrungen jene Bibeltexte messen: und ich glaube mich nicht zu täuschen, wenn ich behaupte, daß hier der Böse seine Hand im Spiel hatte, denn er wird von sich behauptet haben: "Ich bin Gott, darum höre auf mich!" In diesem Sinne mögen alle Leser selbst entscheiden, was richtig sein kann und was nicht. Es gibt viele solcher Stellen, die sich widersprechen oder die - besser gesagt - sich nicht mit dem Wesen und der Barmherzigkeit und großen Liebe Gottes vereinbaren lassen: • Vor allem: "...Auge um Auge - Zahn um Zahn". • Und: "...dessen Blut soll auch vergossen werden." Wenn der Teufel - von dessen wirklicher Existenz ich vorher keine Ahnung hatte - meine übersinnli- chen Diktataufnahmen verhindern und schänden wollte, so hat er damit der Erkenntnis einen außeror- dentlichen Dienst erwiesen: Niemals hätte ich meine Situation aus einer derartigen Perspektive betrachten können. • Die Erkenntnis der Arbeitsweise jener dunklen Mächte hatte zu meiner Belehrung ungewöhn- lich mit beigetragen. Es ist ganz erstaunlich, fast unbegreiflich, daß die Menschheit diese Arbeitsweise des Teufels noch viel zu wenig erkannt hat. Doch ich sollte mit dieser unheimlichen Majestät noch nähere Bekannt- schaft machen. Hatte ich die hohe Ehre gehabt, ihm im Jenseits schon einmal gegenübergestanden zu haben, so war das noch ein Kinderspiel gegen seine wütenden Angriffe, die er gegen mich im soge- nannten Diesseits ausführte… Es war nicht allein der Sprechkontakt , der mir selbst die Gewißheit davon gab, daß ich wirklich mit unsichtbaren Intelligenzen in Verbindung stand. Zu dieser Zeit ereigneten sich in meiner Umgebung auch ganz auffallende physikalische Phänomene . Es war ganz erstaunlich, was diese übersinnlichen Intelligenzen für Kräfte entwickeln konnten, und ich kann sehr gut begreifen, daß man im Mittelalter davor eine Höllenangst bekommen hatte, so daß man diese Medien einfach auf den Scheiterhaufen brachte. • Meine Möbel gaben laute Geräusche von sich. Sie knackten wie scharfe Pistolenschüsse. • Aus den elektrischen Steckdosen schossen lange Stichflammen hervor. • Es kam auch vor, daß ein Gegenstand durch die Luft flog , der von keiner Menschenhand berührt worden war. • Sogar einige echte Levitationen traten ein, d. h. es schwebten kleine und auch größere Tische frei im Raum, um dann aber mit lautem Getöse zu Boden zu fallen. Als wir uns über diesen Spuk beklagten, weil wir befürchteten, daß die Mieter aus der unteren Woh- nung zu uns herauf kämen, um sich zu beklagen, sauste der Tisch bis auf einen Zentimeter herunter und bremste in dieser Höhe ab, um ganz sanft auf den Fußboden gestellt zu werden. Immer wieder war deutlich zu erkennen, daß hier unbekannte, aber intelligente Kräfte am Werke waren.

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