Die große Begegnung
- 75 - Das 12. Gebot Du sollst die Freiheit, die dir Gott auf Erden gegeben hat, heilig halten und nicht zu deinem eigenen Vorteil mißbrauchen. Das soll heißen: Um die Freiheit wird seit Menschengedenken gekämpft. Ein Zeichen, daß die Freiheit etwas Kostbares ist. Wenn die Freiheit des selbständigen Handelns von irgendeiner Seite gestört oder unterdrückt wird, muß sich die kostbare Freiheit leider wehren und das bedeutet: Krieg! Krieg ist das Gegenteil von Freiheit. Hier hat der große Widersacher seine größte Waffe. Er greift die göttliche Freiheit an, mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln: mit jedem Mord, mit jeder denkbaren Vernichtung, mit jeder Unmenschlichkeit und Grau- samkeit. Denn seine Absicht ist es, die uns von Gott geschenkte Freiheit selbständigen Handelns in das Gegenteil, in einen Gott beleidigenden, furchtbaren Krieg umzuwan- deln… Hier bedient sich der große Widersacher der leicht verführbaren Menschheit. Sie leistet ihm willige Hilfe mit den besten und größten Erfindungen, die eigentlich zum Woh- le der Menschheit bestimmt sind. Der Schwache, von grenzenlosem Egoismus getriebene Mensch wird zum Werkzeug der Gegenorganisation, zu einer die ganze Welt beherr- schenden Kriegsmaschine. Schreibe weiter: Also spricht Gott der Herr, der Herrscher über alle Welten: Hasse nicht deinen Nächsten, sondern hasse die Werke des Teufels! Ich will es dir näher erklären: Ihr habt bis heute noch nicht begriffen, warum ihr auf Erden existiert. Ihr sollt die Vollstrecker des göttlichen Willens sein. Aber ihr seid erbärmliche Handlanger des größten Feindes, der neben der Allmacht regiert. Ihr seid von Engeln behütet und begleitet. Sie geben euch die besten Anweisungen über eure Gedanken. Aber ihr hört nicht darauf, sondern trachtet nach Vorteil, Genuß und Macht. Der Mißbrauch eurer Freiheit, eurer Macht, richtet sich nicht allein gegen euren Nächsten, sondern gegen euch selbst, weil ihr, wie jeder andere, zur gesamten Mensch- heit gehört. Nun, der Teufel will euch vernichten, denn er will ein göttliches Werkzeug nicht dulden. Der beste Verstand des Generals, des Oberbefehlshabers, des Politikers brütet mit der ganzen Niedertracht, deren er fähig ist, darüber nach, wie seine Mitmenschen vernichtet werden können. Es gibt keine Menschlichkeit mehr - und damit auch keine Göttlichkeit. Das irdische Leben sinkt auf null. Wohlgemerkt: Der große Widersacher schickt seine Scharen aus. Sie geben euch die Intuition. Der Major, der Hauptmann, der Leutnant, sie geben die Befehle. Es sind Befeh- le ohne Herz und ohne Verstand, blinde, zerstörende Wut, Völkerhaß, Nächstenhaß, denn sie sind gefangen in der dämonischen Organisation. Der Spieß, der Feldwebel, der Unteroffizier, der Ausbilder, sie alle geben Befehle weiter, ohne Herz und ohne Verstand, ohne Gewissen, ohne Glauben, ohne Ahnung zu haben, was sie tun. Je mehr sie toben, je mehr sie schreien, um so mehr freut sich der Böse, denn er freut sich am Mord, an der Menschheitsvernichtung, an der Zerstörung der Schöpfung. Er ist es, der sich rächen will, rächen am Werkzeug Gottes. Nur Wahnsinnige können so denken und so handeln! Darum sage ich dir zu deiner eigenen Belehrung: Ihr seid alle mehr oder minder wahn- sinnig, weil ihr des Teufels seid. Wer sich an der Freiheit versündigt, versündigt sich an Gott! Ihr aber werdet die Rechnung mit eurer Freiheit bezahlen müssen, denn Gott läßt sich nicht spotten. In diesem Punkte gibt es keine Vergebung, keine Barmherzigkeit und keine Gnade.
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