Die große Begegnung
- 87 - GOTTES Sieg Seit Menschengedenken weiß man, daß die unsichtbare Welt hier auf Erden am stärksten durch die Dämonie vertreten wird. Okkultisten, Spiritisten und religiöse Medien, sie alle kommen um diese unliebsame Bekanntschaft mit den höllischen Furien nicht herum, und viele fallen ihnen zum Opfer. Dies ist der einzige plausible Grund, warum die Kirchen vor Verbindungen mit der Anderen Welt warnen , warum sie derartige Kontakte fürchten und warum sie gleichzeitig jene Medien verfolgen . Doch hinter dieser dämonischen Sphäre tut sich der Himmel auf, und es ist durchaus möglich, mit Anstand, Sitte und gutem Willen diese Sphären zu erreichen. Wir können durchaus mit Engeln verkehren, aber durch die Hölle , durch Enttäuschung, Gefahren und Lügen geht dieser Weg immer: • Buddha stritt sich mit " Mara ", dem Teufel , herum. • Zarathustra erging es nicht anders, er kämpfte geistig mit " Ahriman ", dem Bösen . • Mohammed lernte die Hölle kennen. • Christus mußte durch sie hindurch. Es gibt keine einzige Ausnahme. - Ich behaupte, daß es keine echte Verbindung mit Gott oder Seinen heiligen Engeln gibt, die nicht durch einen siegreichen Kampf mit den Mächten der Finsternis bestä- tigt ist. - Mein Kampf mit der Unterwelt war unsagbar ernst und schwer. Die geistige Überforderung aller meiner Kräfte war derartig, daß ich unter den heftigsten Gehirnhautschmerzen litt. Mein ganzer Körper zitterte und schlotterte mit jeder Faser. Ich hatte nur noch den einen Gedanken, daß Gott mir in diesem Augenblick beistehen möge, in dem ich mein irdisches Leben aufgeben würde. Ich hoffte zuversichtlich, daß ein starker Engel mich augenblicklich in seinen Schutz nehmen würde, um mich aus dieser niederen Sphäre herauszubringen. Ja, meine Erfahrungen haben mich gelehrt, daß die gesamte Erdoberfläche zu den tiefsten Sphären gehört, die von ungeläuterten, erdgebundenen Seelengeistern bevölkert wird. Alle diese erdgebundenen und ortsgebundenen niederen Seelen meiner Umgebung fielen über mich her, verhöhnten mich, lästerten grauenhaft, beleidigten Gott und alle Engel und gaben sich die größte Mühe, mich auf diese Weise zu töten. Doch endlich zeigte sich das erste Morgengrauen… Der Spuk nahm langsam ab, doch die unerträglichen Gehirnschmerzen blieben. Ein paarmal rüttelten und knackten noch die Möbel, dann wich die Dämonie dem Sonnenlicht... Ich hatte ausgehalten. Gott hatte gesiegt! Es ist vollkommen klar, daß dieser Sieg nicht mein alleiniger Verdienst war, sondern in höchstem Maße durch die Unterstützung der Gottesboten zustande gekommen ist. Gleich am selben Morgen ließ ich meinen Arzt kommen. Er war entsetzt, in welcher Verfassung ich war. Ich konnte ihm nicht erklären, was ich in der vergangenen Nacht durchgemacht hatte, denn ich wußte, daß kein Mensch es je begreifen wird. Der Arzt wußte sich auch keinen anderen Rat, als mich zu magnetisieren . Eine ganze Stunde lang strich er mit seinen Händen über meinen Kopf, indem er nach jedem Strich hinter seinem Rücken versuchte, die Strahlungen oder Schwingungen loszuwerden. Dann wurde mein Körper in kalte, nasse Tücher gehüllt. Ich bekam noch ein starkes Schlafmittel und dann wußte ich von nichts mehr... Gott hatte gesiegt! Ich hatte mit Ihm gesiegt.
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