Gott und sein Widersacher
- 10 - Der Weg zu GOTT (Durchgabe aus dem Jahre 1960) Von allen im ganzen Universum lebenden Kreaturen ist der Mensch das einzige göttliche Wesen, das befähigt ist , über die Schöpfung und über den SCHÖPFER nachzudenken . Von dieser Fähigkeit machen aber nur wenige Erdenmenschen Gebrauch. Jene Menschen aber, welche guten Willens sind, über die Geheimnisse der Schöpfung und über den Sinn und Zweck ihrer eigenen Existenz nachzu- denken, werden durch viele Dogmen an der Freiheit ihres Verstandes gehindert. An höchster Stelle steht das Naturgesetz GOTTES, welches LIEBE heißt. GOTT zu lieben ist das höchste Gebot! Aber es ist ein freiwilliges Bemühen und niemals ein Zwang. Die vielen Kirchendog- men sündigen gerade gegen diese höchste göttliche Freiheit der Liebe. Wer GOTT sucht, der darf ihn in völliger Freiheit auf seine eigene Weise suchen . Es gibt kein Gelüb- de, kein Versprechen, kein Gesetz, kein Gebot, keine Religion, die den Menschen dazu zwingen kann, GOTT nur auf einem streng vorgeschriebenen Wege zu suchen. Die Freiheit der Gottsuche steht über jedem irdischen Versprechen. Jedes Gelübde, das von einem Priester abgegeben wird ist ungültig, wenn es gegen die Freiheit der eigenen Gottsuche oder eigenen Selbstbestimmung verstößt. Der religiöse Zwang , der auf die Erdenmenschen ausgeübt wird, ist eine Erpressung, eine Blasphemie und hindert an einer aufrichtigen Gotterkenntnis. Eine wahre Gotterkenntnis gibt es durch keinen Zwang, sondern nur durch eine eigene Erfahrung und Betrachtung, Überlegung, Selbsterkenntnis und Verstandesfreiheit. Es gibt kein: "Du mußt an GOTT glauben". Es gibt nur ein: "Du wirst einmal an GOTT glauben, aufgrund deiner eigenen Erkenntnis". Die Priester und Lehrer auf diesem Gebiet machen viele Vorschriften, die so gehalten sind, als ob GOTT selbst diese Vorschriften erlassen hätte und deren Befolgung in absoluter Herrschaft fordere. Der Mensch spürt diesen Zwang und wehrt sich dagegen. Habt ihr nicht immer wieder einsehen müssen, daß GOTT in das irdische Geschehen nicht zwangsweise eingreift, sondern kaum spürbar in unendlicher Toleranz und LIEBE? Wie oft kommt es vor, daß die christlichen Bekenntnisse ihre Anhänger vor allen anderen Religions- gemeinschaften dringend warnen . Die katholische Kirche droht sogar mit einer ewigen Verdammnis für jeden Anhänger, der je auf den Gedanken kommen sollte, die Erkenntnis auf irgend eine andere Weise zu suchen, obwohl es eine ewige Verdammnis nicht gibt , sondern nur eine zeitlich begrenzte , die jeder Mensch und jede Seele selbst beenden kann. Wie oft sind Menschen den Priestern hörig und lassen sich im Glauben und im ganzen religiösen Denken vergewaltigen. • Der Mensch hat so viel von GOTT eingeräumte Freiheit im Denken und im Handeln , daß er sogar dem Bösen und Negativen nachlaufen kann, bis er sein Unrecht einsieht. Eine vergewaltigte Weltanschauung oder Gotterkenntnis ist niemals der rechte Weg ins LICHT. Das göttliche LICHT muß von jeder Seele aus eigener Kraft gesucht und gefunden werden. Wohl stehen euch auf dieser Suche Führer zur Verfügung, die euch auf den richtigen Weg weisen. Ebenso stehen aber auch Verführer am Wege, die den Weg ins Dunkel weisen. Das Gerechtigkeits- und Wahrheitsge- fühl im Menschen selbst ist der Kompaß, dem die Seele folgen soll. Der höchste Führer und Stellvertreter GOTTES für die gesamte irdische und geistige Menschheit dieses Planeten Erde ist und bleibt CHRISTUS! Er erlöst von allen Übeln durch seine gerechte und sichere Wegweisung, nämlich in absoluter Freiheit und LIEBE! Sofern ihr euch geistig soweit durch- ringt, alles nach dem Maß der Freiheit und LIEBE zu beurteilen , werdet ihr nie fehlgehen und dem göttlichen LICHT entgegengehen. Die Kirchen und ihre Betreuer sind noch lange keine Stellvertreter GOTTES, sondern sollten Einrichtungen der göttlichen Belehrung sein. GOTTES Worte können dort wohl verkündet werden, aber niemals haben die dort beamteten Lehrer das Recht, sich Entscheidungen anzumaßen , die nur GOTT, seinem SOHN und den ENGELN vorbehalten sind. Jene Lehrer verdam- men. GOTT tut das nicht!
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