Gott und sein Widersacher

- 14 - Fragen und Antworten Frage: Wir haben uns schon oft die Frage gestellt, was den Atheismus so anziehend macht , daß so viele Menschen darauf hereinfallen? ELIAS: Der Atheismus nimmt dem Menschen die inneren moralischen Hemmungen. Die Men- schen werden somit ihre Komplexe los. Es ist unangenehm, für alle Taten und Gedanken einen unsichtbaren Zeugen zu haben. Das ist für sie das Schönste an ihrer neuen Religion, daß sie glauben , alles tun und lassen zu können, ohne einen Zeugen und ohne eine Verantwortung. Dabei ist ein solcher Zeuge für den Menschen sehr wichtig, denn beim Sterben hilft er ihm, gut hinüber zu kommen, etwa so, wie man einem Menschen beim Aussteigen aus einem Zug hilft. Der Zeuge ist da, damit sich der Entkörperte zurechtfin- det. Doch das Sterben ist unterschiedlich; aber ein einigermaßen anständiger Mensch braucht sich nicht zu fürchten, er hat Hilfe. Frage: Angesichts unserer Weltsituation wird der Weg, der zu GOTT führt, immer schwieriger. greift darum auch der Atheismus immer weiter um sich? ARGUN: Durch die schlechten Erkenntnisse auf dieser Welt ist der Weg zu GOTT nicht leicht; aber der Mensch macht diesen Weg noch schwieriger , indem er der objektiven Wahrheit ausweicht , weil er sich vor seinen Mitmenschen schämt , daß er an die Wahrheit glaubt, die andere für Unsinn halten. Das Herz muß an erster Stelle sprechen und nicht der Haß. Die Nächstenliebe ist tatsächlich die einzig brauchbare Möglichkeit für das Zusammenle- ben der Menschen. Haß ist eine Lehre der Dämonie und die Macht blendet die Führer dieser Menschheit. Frage: Wie wirkt der Weihrauch auf einen Atheisten? ELIAS: Auf einen Atheisten wirkt der Weihrauch lächerlich, ebenso wie jede religiöse Handlung auf ihn lächerlich wirkt. Frage: Wenn wir den heutigen Verstandesmenschen verstehen wollen, müssen wir annehmen, daß durch ein dauerhaftes, geistiges Training gewisse Hirnzellen eine dementsprechende Entwicklung aufweisen. Ist das der Fall? ARGUN: Ja, sie haben sich dem Atheismus angepaßt und sind dementsprechend entwickelt. Sie richten sich ebenfalls nach dem Gesetz der Anpassung, der Assimilation. Frage: Wie kann der Mensch entscheiden, ob sein Denken noch logisch ist? AREDOS: Der Begriff "Logik" kommt von LOGOS, das heißt GOTT oder göttlich. Die Atheisten wollen logisch sein bzw. sie berufen sich stets auf die Logik, aber sie wollen nichts von GOTT oder dem Göttlichen wissen. Der Mensch muß also überprüfen, ob seine Gedan- ken GOTT oder dem Göttlichen widersprechen. Ist das der Fall, so ist sein Denken unlogisch. Ein atheistisches Denken entfernt sich zunehmend von der objektiven Wahr- heit. Frage: Demnach übersteigen die Tatsachen einer geistigen Existenz das Fassungsvermögen vieler Menschen. Gehört eigentlich der Atheismus zu den Erbanlagen? ARGUN: Ja, weil es sich um eine Unterentwicklung geistiger Hirntätigkeit handelt. Schon bei den Kindern wird nicht der Verstand geübt und gepflegt, sondern hauptsächlich die Phantasie. Aus diesem Grunde ist bei den meisten Menschen die Phantasie mehr ausgeprägt als der gesunde Menschenverstand. Die angeblichen großen Denker arbeiten daher bei ihren Un- tersuchungen, Definitionen mehr mit der Phantasie und kommen daher zu phantastischen Erklärungen der Phänomene und weichen somit der Wahrheit aus. Daher werden auch

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