Gott und sein Widersacher

- 17 - Das Verhalten der Menschen (Durchgabe aus dem Jahre 1964) Wohlan, auf dem ganzen Erdenrund gibt es kein höheres Wesen als den Menschen. Er hat die Gabe, die Schöpfung in vollem Umfang zu begreifen. Alles, was ihn umgibt, kann er mit seinem Verstand und mit seinen Sinnen erfassen. Aber die Erde ist nicht die Schöpfung allein, sie ist nur ein Teil der unermeßlichen großen Gesamtschöpfung. Damit steht der Mensch nicht nur auf diesem Planeten, son- dern mitten im großen Universum. Der Mensch setzt sich aus zwei Teilen zusammen, nämlich aus der Materie und dem Kosmos. Ohne den kosmischen Teil wäre der Mensch nur noch Fleisch . Wenn der Mensch auf Erden stirbt, so verläßt der kosmische Teil den materiellen Körper, und es bleibt nur noch Fleisch auf der Erde zurück, während der kosmische Teil des Menschen im Kosmos verbleibt, der sein eigentliches Zuhause , seine Urheimat ist. Diese Tatsache hat der Mensch noch nicht begriffen. Er forscht in alle Richtungen, doch er wagt sich nur ungern in die göttlichen Bereiche. Jeder auf Erden lebende Mensch weiß, daß diese Menschheit, zu der er gehört, nicht die beste ist. Ihr Verhalten ist negativ und jeder glaubt, daß er tun und lassen kann, was er will, sofern ihn nicht der Staat daran hindert. Für ihn gibt es nur eine irdische Strafe, der er auszuweichen versucht. Aber der Kosmos besitzt zum Erdenleben eine Parallele . In diesem Reich gibt es auch eine FÜH- RUNG und auch ein JURISTISCHES GESETZ. Wohl hat mancher davon gehört, aber man hält ein solches Reich für ein Märchen . Manche Kinder und einfältige Menschen halten auch das Märchen für Wahrheit und so gibt es natürlich einige, die auch an das Jenseits glauben. Der überbetonte Kultur- mensch sieht in den Gläubigen ebenfalls die Einfältigen , die bedingungslos bereit sind, jedes Märchen und jede Sage für Wahrheit hinzunehmen. Das Denken der Intellektuellen ist einfacher, als man annimmt: Sie verlangen von GOTT, daß Er sich der Menschheit in seiner ganzen MACHT und MAJESTÄT zeigen soll . Weiter reicht die Überlegung nicht aus. … Erstens ist GOTT ein Wesen, das über der Materie steht, also schon gesetzmäßig nicht dazu imstande ist, diesen Wunsch zu erfüllen. Zweitens hat GOTT Seine Stellvertreter . Doch wenn diese in der Materie auftreten, werden sie doch nur für Erdenmenschen gehalten, weil sie den gleichen irdischen Gesetzen unterliegen. Drittens hätte der HERR nicht den geringsten Nutzen davon, wenn Er die Menschheit zum Gehorsam zwingen würde. • Diese Menschheit ist für diesen Planeten in unendlich langen Zeitläufen vorbereitet worden. • Diese Erdenmenschheit hat eine Stufe zu absolvieren . • Diese Menschheit soll Mensch für Mensch, Seele für Seele allein zu GOTT finden . Sie soll aus eigenen Entschlüssen und aus eigener Sehnsucht und LIEBE zu GOTT finden. Leider ist es so, daß die Menschen gar keine Sehnsucht nach GOTT haben, von einer LIEBE ganz zu schweigen. Das ist der beste Beweis dafür, wie unreif diese Menschen noch sind und wie oft sie wahr- scheinlich noch diese Erdenstufe absolvieren müssen. Die Mehrheit der Menschheit hat überhaupt keine Ahnung von der Reinkarnation . Selbst die vielen Kirchen gehen an dieser Tatsache leichtfertig vorüber. • Es gibt viele, viele Menschen auf diesem Planeten, die ihr eigener Großvater oder ihre eigene Großmutter waren. Daraus ergibt sich ja auch die geistige Familienähnlichkeit, die man als " Vererbung " ansieht. Jedenfalls hat CHRISTUS gesagt: "Jeder Heller muß bezahlt werden!"

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