Gott und sein Widersacher
- 19 - Einwand: Es gibt Menschen, die das Leben als eine Qual und Ungerechtigkeit ansehen. Es ist sehr deprimierend, sich mit denen zu unterhalten. ARGUN: Diese Menschen sind fast alle Atheisten. Aber eine Unterhaltung mit ihnen kann trotz- dem fruchtbar sein. Es bleibt immer etwas hängen. Ein Gespräch mit ihnen ist niemals ganz sinnlos, und wenn es nur die eigene Überzeugung stärkt. Auf alle Fälle wird immer das initiative Denken angeregt. Einwand: Für einen christlich eingestellten Menschen bedeutet es eine Nervenprobe, wenn man sich mit einem Atheisten über Religion unterhält. ARGUN: Wie ich schon sagte, bei allen Gesprächen, die man mit Atheisten führt, bleibt immer etwas hängen. Solche Gespräche sind nie ganz sinnlos und wenn es nur die eigene Über- zeugung stärkt und das eigene initiative Denken anregt. Der Nutzen liegt also hauptsäch- lich auf der eigenen Seite. Interessant ist es auch, zu erkennen, mit welchen Argumenten der Gegner herantritt. Man muß tief nachdenken und lernt dabei. Frage: Wir hatten uns mit einem Atheisten in ein Gespräch eingelassen; dabei zeigten wir ihm einen Aufsatz eines Vortrages, den ein bekannter Universitätsprofessor gehalten hat. Die- ser Wissenschaftler hat sich klar und positiv für die moderne Jenseitsforschung ausge- sprochen. Der Atheist antwortete darauf: "Das interessiert mich überhaupt nicht, denn dieser Professor kann ein großer Dummkopf sein, der nur seine eigene Meinung zum Besten gibt." Was soll man dazu sagen? ELIAS: Es genügt, wenn ihr diesen Zweifler auf die Existenz im Jenseits aufmerksam gemacht habt. Wenn er sich auch zur Zeit gegen diese Feststellung sträubt, so kommt doch einmal in seinem Leben, oder sei es auch nach dem Tode, der Augenblick an ihn heran, daß er sich an eure Worte erinnert . Dann aber wird er einsehen müssen, was er von seinem Unglauben hat. Aber immerhin habt ihr ihm einen Weg gewiesen. Solche Menschen können sich nicht herausreden, daß sie nichts von diesen Dingen gehört haben, denn sie haben das Wissen zurückgewiesen ! … Es bleibt alles im Kosmos bestehen, ich meine, jede Erinnerung bleibt erhalten . Oft zwingt das Leben einen Menschen zur Erkenntnis- suche. Dann sind diese besser daran, die einmal etwas vom Leben nach dem Tode gehört haben. Frage: Wie kommt es, daß der Atheist nicht ansprechbar ist, wenn es sich um die Frage nach der Existenz GOTTES handelt? AREDOS: Atheisten sind Menschen, die viel nachdenken, aber die nicht tief genug nachdenken. Es sind Menschen, die viel reden , sich sehr geschwollen ausdrücken, als sehr gelehrt gelten wollen, die aber keine realen Wahrheiten zutage fördern. Diese Menschen machen vor allem den Fehler, daß sie GOTT als einen "Supermenschen" ansehen. Das will ihnen selbstverständlich nicht einleuchten, und damit haben sie ja auch recht. … Aber GOTT ist kein Supermensch, sondern ein GEIST . Der Geist des Menschen braucht auf Erden einen entsprechenden Körper, um sich bemerkbar und verständlich zu machen. Ohne diesen Körper würde kaum ein Mensch den inkarnierten Geist sehen. Genauso verhält es sich mit GOTT, denn man kann Ihn nicht sehen, obwohl Er wie die menschliche Seele existiert. Die Atheisten glauben nicht an die Seele und deshalb glauben sie auch nicht an GOTT und an das Geistige Reich. Frage: Wird es einmal möglich sein, den Atheismus wirksam auszurotten? AREDOS: Man ist auf dem besten Wege, das zu tun. Diese Aktion geht nicht von den Kirchen aus, sondern unbeabsichtigt von der wissenschaftlichen Forschung . Die Menschheit experi- mentiert bereits in der "Werkstatt" GOTTES herum. Wenn sie alles genau untersucht hat, wird sie nicht daran vorbei können, daß zu dieser "Werkstatt" auch ein MEISTER gehört.
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