Gott und sein Widersacher
- 20 - Bevor GOTT Seine Schöpfung begonnen hat, mußte Er sich selbstverständlich eine entsprechende "Werkstatt" schaffen. In ihr kamen die Naturgesetze zustande. Heute experimentiert die Erdenmenschheit bereits mit den Naturgesetzen und macht sich zum Teil zum Schöpfer. Frage: Ein Sprichwort sagt, daß man aus Schaden klug wird. Muß die Menschheit erst durch einen Schaden zur Vernunft kommen? ELIAS: Wie oft hat GOTT schon eingegriffen, sogar Zeichen gegeben, seinen Sohn zur Erde geschickt und man wollte nicht sehen und auch nicht hören. Was hier auf dieser Erde geschieht, ist einmalig im ganzen Universum. Selten liegen Schönheit und Häßlichkeit so dicht nebeneinander wie auf diesem Planeten. Vom Genie bis zum Wahnsinn soll nur ein kleiner Schritt sein, das trifft voll und ganz auf dieser Erde zu. Ihr seht also, wie dicht die Gegensätze gerade hier beieinander liegen. Trotzdem ist die Erde ein ausgesprochener Läuterungsplanet. Frage: Der Atheismus hat noch keinen einzigen Beweis geliefert , daß es keinen GOTT gibt, trotzdem findet er genügend Anhänger, die sich über diese Beweislosigkeit keine Gedan- ken machen. Ist das nicht sonderbar? ELIAS: Es muß nicht immer Beweise geben, doch das ist kein Grund dafür, die Schöpfung zu mißachten. Der Mensch sollte lieber beweisen, daß er ein Mensch und kein Tier ist . Positiv und moralisch zu sein, hat nichts mit dem Glauben an GOTT zu tun. Die Univer- sitäten und Hochschulen sind nicht willens, noch fähig, der Menschheit die gebührende Achtung vor der großartigen Natur beizubringen. Wenn nämlich die Achtung vor der Natur besteht, wird auch das andere nicht verspottet. Hier liegt der große Fehler, den die Verantwortlichen der Universitäten gar nicht sehen. Fast sämtliche Fächer im Unterricht nehmen auf diesen Umstand keine Rücksicht. Darum betone ich ganz ausdrücklich: Bringt der Jugend zunächst einmal die Achtung vor der Natur bei! … Man schämt sich , dem anderen gegenüber zuzugeben, daß man an etwas HÖHERES glaubt. Man will mit der Ignoranz des Göttlichen imponieren , indem man die angebliche Gottlosigkeit zur Schau stellt. Doch innerlich ist keinem wohl dabei. Bemerkung: Die Atheisten, die ja auch meistens Kommunisten sind, behaupten aber, daß GOTT in keiner Weise in Erscheinung tritt. ELIAS: Abgesehen vom Wirken GOTTES in der Natur, tritt GOTT genügend in Erscheinung. GOTT will jedoch von den Menschen ohne eine Aufforderung geliebt werden. Doch der Mensch bleibt nur bei einem Lippenbekenntnis. Es kommt auf den Beweis an - und diesen bleibt die Menschheit schuldig. Diesen Beweis will auch GOTT. Er will aufrichtig geliebt werden. AREDOS: Wenn GOTT nicht das Universum lenken würde, so gäbe es nur noch ein Chaos!
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