Gott und sein Widersacher
- 29 - Läßt sich GOTT beweisen? (Durchgabe aus dem Jahre 1970) Wohlan, die Menschheit sehnt sich seit Jahrtausenden nach einem höheren WESEN, das über allem regiert. Alles Suchen schien vergebens zu sein; denn GOTT ist nicht sichtbar . Sollte dieser SCHÖPFER des Universums nur eine unerfüllbare Sehnsucht sein? Mit dieser Frage, die sicher die größte Frage ist, die vom Menschen gestellt werden kann, haben sich die größten Philosophen und Theologen beschäftigt. Leider ist dabei nicht so viel herausgekommen, daß die Menschheit von der Existenz überzeugt worden ist. Das liegt jedoch an einem Betrachtungsfehler. Sobald man versucht, GOTT zu erfassen oder Ihn erklären zu wollen, beschäftigt man sich mit dem Unerklärbaren . Nie wird es einem Menschen gelingen, GOTT so zu beweisen, wie man es mit ande- ren Dingen gewohnt ist. Es heißt also, daß GOTT nicht objektiv zu beweisen ist. Diese Feststellung hat leider zum Atheismus geführt. Damit ist jedoch noch keinesfalls das letzte Wort gesprochen. • Auf alle Fälle läßt sich GOTT subjektiv beweisen. Daran gibt es gar keine Zweifel, und deshalb sollte man bei dieser Feststellung bleiben. Der subjektive Beweis ist der Mensch selbst . Es geht dabei nicht um die körperlichen Funktionen, sondern um das geistige ICH , also um die Persönlichkeit des Menschen, die ihren Ursprung im Willen GOTTES hat. Es ist ganz erstaunlich, mit welcher Einfalt man dieser Tatsache aus dem Wege gehen will. Da beschäftigt sich die Wissenschaft mit der Affentheorie. Andererseits gibt dieselbe Wissenschaft zu, daß es auf anderen Sternen auch Menschheiten geben muß. Welch ein Widerspruch! Selbstverständlich gibt es auch Zufälle in der Natur. Aber es ist ein Wahnsinn, wenn man die gesamte SCHÖPFUNG Trillionen von Zufällen zuschreiben will. Jeder dieser Zufälle ist so geplant und sinn- voll, daß das Eine nicht sein kann, wenn das Andere nicht wäre. Es ist daher ein planvolles Zusam- menspiel, das nichts mit einem oder mehreren Zufällen zu tun hat. Aus diesem Grunde gibt es für GOTT keine bessere Bezeichnung als: Der GROSSE PLANER. • Um die Genialität eines großen (irdischen) Planers zu beurteilen, muß man diesen Erfinder nicht unbedingt persönlich zu Gesicht bekommen; es genügt, seine Werke zu sehen. • Dasselbe trifft auch für den GROSSEN PLANER zu. Er ist das denkende, planende BEWUSSTSEIN der gesamten Natur. Dieses Bewusstsein ist nicht an die Materie ge- bunden, so wie das Bewußtsein des Menschen auch nicht an die Materie gebunden ist. Aber das BEWUSSTSEIN GOTTES regiert die Materie, so wie das Bewußtsein des Menschen den Körper regiert. Nun sollte es eigentlich so sein, daß die Erdenmenschheit eine wesentliche Unterstützung des GROS- SEN PLANERS ist. Leider ist das nicht immer der Fall. Die Menschheit neigt dazu, den PLANER anzugreifen und gegen Seinen WILLEN zu handeln. • Die Erde könnte in ihrer Entwicklung ein ganz anderes Niveau zeigen, wenn der Mensch positiver eingestellt wäre. An allen Enden und Ecken wird gegen die Menschen Krieg geführt. Viel wichtiger wäre es jedoch, wenn der Mensch darauf bedacht wäre, den wirklichen Feind zu erkennen. Das Böse muß ausgerottet werden! - Statt dessen müssen positiv denkende junge Menschen grausam sterben. Das beweist, daß die Erdenmenschheit nicht fähig ist , wirklich tief nachzudenken. • Nichts läßt sich so gut beweisen, wie die subjektive Existenz GOTTES!
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