Gott und sein Widersacher
- 5 - Schöpfung braucht Intelligenz (Durchgabe aus dem Jahre 1958) Die größten Atheisten lehnen GOTT nicht ganz ab, aber sie rauben IHM die Intelligenz, das Bewußt- sein und die Allmacht über das Schicksal der Menschen. Sie machen GOTT zu Naturgesetzen , die weise zwingen, aber keine Intelligenz und Erfahrung im menschlichen Sinne haben. Hört gut zu und überlegt… Ein Tier lebt und freut sich über sein Dasein und fürchtet sich vor den vielen Gefahren. Aber das Tier denkt weder über die Schöpfung, noch über den SCHÖPFER nach . Doch der Mensch steht hoch über den Tieren und hat einen ganz anderen Verstand, der ihn befähigt, über alles, was er mit seinen Sinnen wahrnimmt, nachzudenken. • Der Mensch nimmt also einen SCHÖPFER wahr, sonst würde es sich vollkommen erübrigen, über Ihn nachzudenken! Wie aber nimmt der Mensch den SCHÖPFER wahr? - Er sieht, daß alles sinnvoll geordnet ist und alles einen Zweck hat und alles einem Ziel zustrebt . Er sieht das Wachsen der Natur. Er sieht die Men- schwerdung und die Fortpflanzung der Kreaturen. Er sieht und fühlt und hört eine gewaltige Umwelt. Er hat das innere Gefühl, daß die Welt in Fauna und Flora schön ist. Er versucht, alles in der Natur nachzuahmen, die Entstehung zu erforschen, und er schaut weit in den Kosmos und errechnet, daß das Universum unfaßbar groß und gewaltig ist. Der Mensch selbst steht den Naturkatastrophen und Elementen machtlos gegenüber. Er freut sich unbeschreiblich, wenn es ihm glückt, eine dieser gewal- tigen Katastrophen nachzuahmen. Der Mensch weiß also , daß das Universum gewaltig, groß und schön ist. Er kennt die Vielseitigkeit und die Abwechslung allen Lebens auf dieser Erde, und er weiß , daß es Milliarden von Sternen gibt, die eine Fortsetzung dieser gewaltigen und interessanten Schöpfung aufweisen müssen. Würde der Mensch noch nicht existieren, dann wäre nur die Tierwelt außer den Pflanzen da, die sich des Lebens erfreut. Doch der ganze Aufwand dieser Schöpfung würde vom Tier nicht begriffen werden können . Folglich mußte GOTT etwas schaffen, das Seine Mühe und Macht und Intelligenz erfassen kann , wenn Er nicht allein stehen wollte, die unvorstellbare Ewigkeit und Vielgestaltigkeit zu begreifen und auszukosten. Ein solcher Aufwand wäre für Ihn allein nicht nötig , denn ein Stern hätte für Ihn vollauf genügt. Aber GOTT schuf Seine Engel, Er gebar aus Seinem LICHT Wesen , die Ihm helfend zur Seite standen und sich mit Ihm über jede Neuschöpfung unterhielten und sich mit Ihm darüber freuten. Ihr wißt, daß jedes eigene Erleben ohne Inhalt ist, wenn man mit niemandem darüber sprechen kann. Ihr braucht Freunde, die das Erleben mit euch teilen, die euch verstehen und alles mitgenießen. Die Schöpfung braucht eine Intelligenz, die befähigt ist, mit GOTT zusammen das ganze Schöpfungswerk gemeinsam zu erleben. Sofern ihr euch über GOTTES Schöpfung freut , sei es noch so gering, so freut sich GOTT, daß Er diese Schöpfung, die einen Menschen erfreut und ihm etwas bedeutet, wirklich geschaffen hat. Jeder Mensch will von seinen Mitmenschen beachtet werden. Jeder Künstler will, daß seine Werke beachtet werden. Es bereitet Freude und gibt Auftrieb, wenn sich andere über die Leistung mitfreuen. Auch GOTT macht darin keine Ausnahme. Er freut sich über die kleinste Regung eines Menschen, der zeigt, daß er Seine Schöpfung liebt und verehrt . Eine Schöpfung, die nicht beachtet, noch begriffen wird, ja, die zerstört wird, wäre sinnlos und brauchte nicht zu existieren. Die Umwelt rechtfertigt die Existenz des Menschen. GOTT schuf zu diesem Zweck die Naturgesetze. Sie sind nicht GOTT, sondern Seine Anordnung . Doch der Mensch ist GOTTES Partner, und mit Ihm zusammen erlebt er die ganze Schöpfung, bis in die fernsten Räume des Alls.
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