Jesus Christus
- 14 - Frage: CHRISTUS mußte seine Mission sehr frühzeitig beenden. Damit ist er wahrscheinlich noch gar nicht richtig zum Zuge gekommen? ELIAS: CHRISTUS hat seine Mission überhaupt noch nicht beendet , sie geht weiter und weiter, da er ja heute noch aus dem Geistigen Reich wirkt. Aber CHRISTUS meinte, daß seine Erdenmission im materiellen Körper beendet ist. Frage: Würde der Menschheit viel fehlen, wenn seine Lehren nicht über die ganze Welt verbrei- tet wären? Antwort: Die Lehre, daß die LIEBE vor allem anderen den Vorzug besitzt, ist gut; darüber besteht wohl kein Zweifel. Da CHRISTUS aber ausdrücklich betonte, daß die LIEBE das Höchs- te sei, hat er dieselben einfachen Wahrheiten gelehrt, die alle großen Lehrer und Nachfol- ger verständlich machen wollten. Du mußt zwischen dem Lehrer und den Nachfolgern ei- nen Unterschied machen, denn die Nachfolger haben viele Fehler gemacht und durch ih- ren Übereifer vieles getan, durch das der, dem sie nachfolgen wollten, ständig wieder ge- kreuzigt wurde. CHRISTUS versuchte niemals , seine Macht für seine eigenen Bedürfnisse auszunutzen. Niemals tat er etwas, was der Macht entgegenwirkte. Er tat nicht das Geringste, das seine Mission, die er zu vollenden suchte, in Mißkredit brachte. Er machte keinen Versuch, die mächtige KRAFT selbstsüchtig zu benutzen. Er war in vollkommener Harmonie mit dem GESETZ DES GEISTES. Alles mußte dem Geschlecht und den Umständen der Zeit angepaßt werden, in der er lebte. Er konnte nicht vollkommen gewesen sein, sonst läge in den Worten, daß andere größere und bessere Dinge vollbringen könnten , gar kein Sinn. Hier war ein Einzelwesen, auf das ihr deuten und von dem ihr sagen könnt: "Seht, was möglich ist, wenn die MACHT des GEISTES vollen, reichen Ausdruck findet!"… JESUS ist ein Musterbei- spiel, was von allen Sterbenden erreicht werden kann! In unserer Welt ist der Nazarener immer noch der Höchste, von dem wir Kenntnis haben. Frage: Hinsichtlich des Wirkens CHRISTI auf Erden bestehen innerhalb der religiösen Gemein- schaften gewisse Meinungsverschiedenheiten. Wie seht ihr diese? ARGUN: Es gibt keine andere Tatsache, als daß CHRISTUS einer der SÖHNE des HERRN ist. Wir sind doch seine (von ihm eingesetzten) LEHRER und müssen das doch am besten wissen. Er ist einer der KÖNIGE im Universum, doch nicht der KAISER! Der HERR hat auf viele Seiner Gestirne einen SOHN gesandt und auf diesen Stern JESUS CHRISTUS. Er litt und starb für seine Mission. Doch ist er nicht der einzige ERLÖSER und SOHN GOTTES im Universum. Wenn ihr den Ursprung ins Auge faßt, den "Tag X" allen Seins, dann war GOTT allein im ganzen All . Jetzt hat Er Seine Helfer im Fleisch und astral und auch Seine Widersa- cher, Seine Feinde, denen Er trotzdem Verständnis entgegenbringt, denn jede Seele im ganzen Universum ging aus GOTT hervor… Auch Luzifer ging einmal aus GOTT her- vor, auch er ist ein SOHN des HERRN! GOTT liebt ihn, aber dafür wurde GOTT später von ihm gehaßt. Das war der Anfang vom Negativen, denn GOTT hatte das Geltungsbe- dürfnis Luzifers getadelt. • Luzifer ist der "Verlorene Sohn" und viele Anhänger sind ihm gefolgt. Frage: Ist es möglich, daß sich ein erdgebundener Jenseitiger über ein Medium für CHRISTUS oder für GOTT ausgibt , ohne daß er daran gehindert wird?
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