Jesus Christus

- 3 - Betrachtungen zum Christentum (Botschaft aus den SPHÄREN DES LICHTES.) Wohlan, die Christenheit feiert den Geburtstag des MESSIAS. Die Heilige Schrift bezeichnet ihn als "GOTTES SOHN". Seit vielen Jahrhunderten hat sich an dieser Auffassung nichts geändert. Heute will ich euch sagen, was wirklich daran ist. Ich nehme an, daß die Zeit endlich da ist, um eine unver- fälschte Heilsbotschaft zu verkünden. Im Plan GOTTES steht nicht nur ein technischer Fortschritt, sondern auch eine geistige Erleuchtung und Erneuerung. • JESUS CHRISTUS, der Messias, das heißt, der Erlöser, war und ist kein GOTT, kein SCHÖPFER und nicht die URSACHE ALLEN SEINS. Er war jedoch ein menschlicher Stellvertreter GOTTES. Er wurde als Erdenmensch inkarniert und hatte alle Eigenschaften des Menschen, allerdings im positi- ven Sinne. Seine Erlösungsmission besteht in der Verkündung der ewigen Wahrheit, das heißt, der menschlichen Unsterblichkeit im ganzen Universum. Erlösung bedeutet: ein gottgefälliges Leben in den geistigen Bereichen , Harmonie und Zufriedenheit sowie eine unvorstellbare Freiheit. Nun ist aber etwas Furchtbares passiert, das zu schweren Folgen innerhalb der gesamten Theologie geführt hat: Die Bibel bzw. das Neue Testament hat den Messias als einen GOTTESSOHN herausge- stellt . Gewiß, er kann sich wohl als SOHN GOTTES bezeichnen, aber es gibt noch einige andere posi- tive LEHRER und FÜRSPRECHER, die das gleiche Recht für sich in Anspruch nehmen können. • Das Christentum hat unter der Bezeichnung "GOTTES SOHN" etwas anderes verstanden, nämlich eine absolute Gottähnlichkeit . Das hat dazu geführt, daß der SCHÖPFER und wirkli- che GOTT in der menschlichen Vorstellungskraft vermenschlicht worden ist. Wenn also der SOHN GOTTES ein Mensch war, der wie ein Mensch auf Erden wandelte und wie ein Mensch starb, so konnte er nicht anders aussehen, nicht anders reagieren und nicht anders denken. An diesem Punkt entsteht eine ungeheure Blasphemie, die noch keinem Theologen zum Bewußtsein gekommen ist. Die Folgen sind, daß GOTT so tief herabgewürdigt worden ist, daß Ihm wohl ein über- flüssiger und theatralischer Kult entgegengebracht worden ist, aber niemals das Ihm zustehende ehrenvolle Verständnis und keinesfalls die gebührende Achtung. Zwischen GOTT und GOTTES SOHN besteht ein ungeheurer Unterschied , den kein Erdenmensch mit seiner heutigen Entwicklung begreifen kann. Wenn die Erdenmenschheit überhaupt jemals einen GOTT akzeptieren soll, so wie ER wirklich ist, so muß dieser unsinnige Vergleich aufhören! • Jeder Mann ist ein Sohn GOTTES und jedes Weib ist eine Tochter GOTTES und jene, die positiv im Plane GOTTES wirken, sind es erst recht . JESUS CHRISTUS war, geistig gesehen, eine hochentwickelte Seele . In seiner Inkarnation war er mehr als jeder andere Mensch ausgestattet mit hohem Wissen und bedeutenden geistigen Fähigkeiten. Er war hellhörig und stand mit den hohen Intelligenzen der göttlichen Sphären in ständiger Verbin- dung. In keiner Weise kann JESUS CHRISTUS mit GOTT verglichen werden. In diesem Sinn war er kein GOTTESSOHN, sondern Seine menschliche Schöpfung und allen biologischen Gesetzen unter- worfen gewesen. • Gebt GOTT die wirkliche Ehre und stellt ihn euch nicht als eine menschliche Gestalt vor. Das walte GOTT!

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