Jesus Christus

- 9 - Frage: Was ist CHRISTUS? AREDOS: CHRISTUS ist kein GOTT , sondern er war auf Erden das beste Medium, das heißt, der beste Kontaktler zwischen Sphären des Geistigen Reiches und der Regionen der Erde. Seine Ausbildung, seine Berufung und seine Belehrung erfolgte mit allen Mitteln der geistigen, das heißt, medialen Verständigung. • CHRISTUS bildete den ersten brauchbaren spirituellen Zirkel und bildete seine Jünger zu Medien aus. Somit war CHRISTUS ein bedeutender Mittler zwischen der MAJESTÄT DES ALLS, nämlich GOTT und den Menschen. Doch niemals kann CHRISTUS einem Menschen et- was verzeihen, sondern nur ein Fürsprecher sein . Er kann (in dieser Hinsicht) niemals GOTT vertreten! Auch für ihn ist das HIMMELSGESETZ bindend. Durch den Kirchen- glauben verlassen sich viele Menschen auf ein Wunder, das nie geschehen kann . Frage: In der Dreieinigkeit heißt es: Vater , Sohn und Heiliger Geist . Diese Auslegungen führen leider zu Zweifeln. Was sagst du dazu? ELIAS: Ihr wißt ja, daß CHRISTUS immer nur vom VATER sprach, nämlich dem VATER aller Menschen. GOTT ist aber in dieser Hinsicht an kein bestimmtes Geschlecht gebunden. Für die damalige Zeit bedeutete das Wort "Vater" sehr viel, weil in diesem männlichen Begriff die Verantwortung ausgedrückt wurde. Die Menschen konnten sich darunter etwas vorstellen. • GOTT ist gestaltlos ! Aber Er hat Gestalt in unendlichen Formen. • GOTT existiert in jeder Gestalt. • GOTT ist weder jung noch alt, aber unvorstellbar erfahren und weise . GOTT ist tabu! An Ihm herumzudeuteln ist völlig sinnlos, weil weder die Größe Seiner MAJESTÄT noch die Größe Seines BEWUSSTSEINS je von einem Menschen begriffen werden konnte und kann. Doch weder die Wissenschaft noch die Kirchen halten sich an dieses Tabu. Frage: Es gibt Kreise in der christlichen Kirche, die von einem "fleischgewordenen Gott" reden? ELIAS: CHRISTUS sprach immer vom VATER . Damit meinte er seinen ERZEUGER. GOTT wird niemals als Mensch auf der Erde wandeln. Das wäre ja ein ungeheurer Rückfall. So einen Unsinn überhaupt zu vermuten, ist absolute Blasphemie. Aber CHRISTUS sprach: • "Ich und der VATER sind eins ." Damit meinte er, daß sich seine Ansichten mit den Ansichten des VATERS völlig decken. Allerdings liegt in der Bezeichnung "VATER" eine Personifizierung, nämlich ein bestimmtes Geschlecht. Für die damalige Zeit bedeutete das Wort Vater mehr als das Wort Mutter, da die Frau viel weniger geachtet wurde als der Mann. In dem Wort Vater als männlicher Begriff lag viel mehr , nämlich Sicherheit, Geborgenheit und Verantwor- tung. CHRISTUS wußte, daß er den Begriff GOTT nur durch den Begriff VATER den Menschen näherbringen konnte. 3 … GOTT ist gestaltlos ! Ihr müßt das Wort "VATER" nur als Symbol betrachten. Das tun die Kirchen leider nicht. 3 Der englische Spiritualismus ist sehr weit verbreitet und spricht fälschlicherweise von einem "VATER-MUTTER-GOTT".

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