Kindererziehung
- 15 - Menschen gut, offen, vertrauensvoll und zuversichtlich, so wird man auch diesen positiven Dingen entgegengehen können. Niemand von euch würde sich selber schlecht behandeln. Behandelt auch so eure Mitmenschen nicht. Frage: Kinderseelen kommen also mit gleichen Chancen auf die Welt, sind aber durch ihr Vorle- ben und durch ihr Karma mitunter sehr belastet. Muß man bei diesen Kindern nicht mehr Geduld und Liebe aufbringen, bis sie zur Einsicht kommen? Gelten in diesen Fällen diesel- ben Regeln zur Kinderführung wie im "Normalfall"? Antwort: Dies wird sich innerhalb der Erziehung, der Führung, der Liebe zu den Kindern zeigen, wie die Kinder im einzelnen zu behandeln sind. Es ist ein großer Unterschied, ob Kinder kar- misch vorbelastet sind oder nicht. Wenn man ihnen die falschen Wege zeigt, so können sie ihr Karma dadurch eventuell noch erschweren. Im wesentlichen bleiben die Chancen für diese Kinder gleich. Mit welchen Voraussetzungen, mit welchen Vorbedingungen sie auf die Welt kommen und mit welchen Erfahrungen und Wegen sie im Erwachsenenalter oder im Greisenalter gehen werden , ist eine andere Sache Frage: Waisen- und Heimkinder sind in vielerlei Beziehung sehr benachteiligt gegenüber anderen Kindern. Wie seht ihr dieses Problem? Antwort: Dieses ist ein großes Problem! Viele Kinder, die in Waisenhäuser gebracht werden, haben sich ihre Entwicklung und ihren Lebensweg hier auf der Erde mit ihren Eltern anders vor- gestellt . Vieles ist karmisch bedingt, vieles ist Schicksal bedingt, da die Eltern von ihren Wegen abgekommen sind, dem Negativen verfallen oder kriminell geworden sind und vie- les mehr. Diese Kinder werden durch die Geistmütter , die sie haben, die im Geistigen Reich sind, sehr umhegt und umpflegt. Vor allem in der Nacht, wenn die Kinder schlafen und die Seelen ins Geistige Reich kommen, wird ihnen viel Zuwendung und Liebe entge- gengebracht. Somit versucht das Geistige Reich einem Teil der Seelen zu helfen. Wie dar- aus die spätere Entwicklung wird, bleibt abzuwarten. Bei jedem einzelnen ist dies ver- schieden. Frage: Wie kommt es, daß Geschwister manchmal intelligenzmäßig stark differieren? Antwort: Nun, dies liegt hauptsächlich daran, daß sich die Eltern bei dem ersten Kind meistens noch sehr viel Mühe geben. Sie bleiben bei ihrer Erziehung und helfen sehr viel. Wobei dies bei dem zweiten Kind schon ein wenig abschwächt. Nicht aus Boshaftigkeit, nein, sondern weil plötzlich zwei da sind, die versorgt werden müssen. Das eine Kind mehr, das andere weni- ger. Beim dritten , vierten und fünften Kind ist es dann meist nur noch die eigene Willens- kraft des Kindes, etwas zu erlernen. Zum anderen kommt es dabei auch auf die jeweilige Seele an, welches Wissensgut sie bereits in sich trägt und mit auf Erden bringt und es dort zur Entfaltung bringen läßt. Frage: Angenommen, eine Ehe wird geschieden und das Kind bleibt bei seiner Mutter. Die Mutter muß jedoch Halbtags arbeiten, um das nötige Geld zum Leben zu verdienen. Sie ist ge- zwungen, das Kind zu Pflegeeltern zu geben. Sie kann sich also erheblich weniger um die Erziehung kümmern. Wie kann man in solch einem Fall die seelische Schädigung des Kin- des gering halten? Antwort: Indem die Mutter, sobald sie mit ihrem Kind wieder zusammen ist, ihr Kind sehr intensiv behandelt und sehr fürsorglich damit umgeht. Wobei auch immer wieder darauf hingewie- sen werden sollte, daß der Kontakt zum Vater niemals abgebrochen werden darf. Denn die Verbindung trägt dieses Kind im Herzen immer weiter. Frage: Wenn aber die Mutter der Meinung ist, daß das negative Verhalten des leiblichen Vaters Grund genug ist, das Kind vom Vater fernzuhalten?
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