Krankheiten und Geistheilung - Nachtrag 1
- 15 - Das positive Geistige Reich ist gegen jedes Mästen, Töten und Quälen der Tiere! Man sollte nicht die Tiere mästen, um sie als Jungtiere zu töten. Ich bin gegen Kalbfleisch, Hühnchen und Hähnchen oder Jungtiere jeder Art. Sie werden nicht in die Welt gesetzt, um sofort zu sterben. Das ist nicht der Sinn ihrer Existenz. Auch bin ich gegen das Töten jegli- cher Tierarten wegen ihrer Pelze. Ich bin der Meinung, daß der Vegetarismus sehr positiv ist , weil er besonders die Wider- standskraft fördert; doch eignet er sich nicht für jeden Menschen. Ein durchaus grobstoffli- cher Mensch wird niemals Vegetarier werden. Er verlangt förmlich nach Fleisch und setzt seine Kost zu 80 Prozent danach zusammen. Die meisten Menschen, die im Beruf sehr stark körperlich beansprucht werden, können sich auch nicht auf den Vegetarismus umstel- len, weil sie Schwerarbeiter sind. Ich bin ein Freund für alles, was die Gesundheit fördert. Doch ich sage euch, meine Lieben, hier könnt ihr gegen Wände rennen. In dieser Bezie- hung ist der Mensch zu oberflächlich . Er ist zu egoistisch , um sich darüber Gedanken zu machen. Darum geht er zwei Schritte vorwärts und manchmal drei Schritte rückwärts. Der Mensch wünscht jede Verantwortung von sich fern zu halten, weil er befürchtet, er muß sich ändern und das paßt ihm gar nicht! Frage: Würde ein hundertprozentiger Vegetarier seine Gesundheit verbessern, wenn er ab und zu etwas Fisch ißt? ARGUN: Ja, er würde es, weil Fisch viel wichtiger als Fleisch ist. Der Fisch ist das wichtigste und größte Geschenk Gottes . Allein der Fisch als Düngemittel ist für die Menschheit unentbehr- lich. Fisch ist unglaublich vielseitig und so ausgestattet, daß er, ob roh oder gekocht, stets seine Nährstoffe behält. Es müssen auch die Landverhältnisse in Betracht gezogen werden. Ein Eskimo kann kei- nesfalls kein Vegetarier werden. Es kommt auf das Klima und auf das Nahrungsvorkom- men an. Die Frage lautet: Was gedeiht wo? Und hiernach muß sich der Mensch richten. Er kann sich nicht einfach gegen die Natur stemmen. Es gibt viel mehr Vegetarier, als ihr glaubt. Diese sind zum größten Teil in Afrika zu finden. Dieses Land bietet wenig Nahrung, viel Grün, doch wenig Getreide. Ein jedes Land hat seine eigenen Ernährungsgesetze. Bei den nordischen Völkern werdet ihr finden, daß sie alle Fischesser sind. Der Fisch nimmt das Plankton auf, was lebenswichtig für die Menschheit ist. Anmerkung: Unser geistiger Freund ARGUN gibt hiermit keinesfalls seine persönliche Meinung zum Ausdruck, sondern die Meinung und Erkenntnis des positiven Geistigen Reiches . In einem anderen Kontakt sagte ARGUN ergänzend, daß er nichts dagegen habe, wenn ein Vegetarier keine Ausnahme zulasse, sofern es seiner Gesundheit nicht schade. Doch in den meisten Fällen sei die Gesundheit strenger Vegetarier, die keine Ausnahmen zulassen, nicht so gut , wie man irrtümlich annehme. August 1962 Frage: Ist es gut, wenn der Mensch manchmal fastet ? ARGUN: Zwischen Fasten und Hungern gibt es einen großen Unterschied. Viele Menschen glauben, daß sie hungern sollen, wenn vom Fasten die Rede ist. Das ist ein Irrtum! Die inneren Organe dürfen sich nicht aneinander reiben. Richtiges Fasten ist kein Hungern, sondern eine weitgehende Mäßigung beim Essen und Trinken. Ein wirklicher Hunger kann alle Vo- raussetzungen für eine Krebserkrankung schaffen. Eine Überbeanspruchung der Organe ist ebenfalls gefährlich. Es ist für die Gesunderhaltung wichtig, ein richtiges Maß einzuhalten – keine Einseitigkeit der Ernährung.
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