Krankheiten und Geistheilung - Nachtrag 1

- 19 - den. In der Tierwelt läßt sich beobachten, daß die Tiere nach diesen Gesichtspunkten han- deln. Der Mensch dagegen lebt in fanatischer Frömmelei und widersetzt sich somit der vernünftigen Eingebung . Selbstverständlich soll lebenstüchtiges Leben gefördert werden. Damit ist aber nicht gemeint, die Welt aus Sinneslust zu übervölkern. Wenn die Vernunft gebietet, das Leben einzuschränken, so hat der Mensch die Pflicht , dafür zu sorgen, daß das Leben ungeboren bleibt ; denn wenn es erst da ist , so steht es in der Berechtigung des gemeinschaftlichen Daseins. Der Mensch hat dazu seinen Verstand bekommen, daß er die Entscheidung treffen kann, was die Menschheit fördert - und was sie vernichtet. Das Geistige Reich ist der Ansicht, daß jede Mißgeburt eine schwere Belastung der Menschheit darstellt. Sie ist gegen die göttlichen Naturgesetze erfolgt und sie hat demnach zu unterbleiben. Da Gott und Seine Helfer nicht den entsprechenden Einfluß auf die orga- nische Materie haben, ist diese Aufgabe der Menschheit überlassen Das Leben liegt, wie ihr wißt, nicht direkt in Gottes Hand. Ich bin der festen Überzeugung, daß dieses Problem in Zukunft einmal zur Zufriedenheit gelöst wird. • Der Geburtshelfer ist verantwortlich, daß der mißratene Mensch nicht seinen ersten Schrei in diese Welt ausstößt. Was die inkarnierte Seele betrifft, so kann sie keine menschliche Fachkunst töten. Sie geht ins große Reich zurück und wartet auf eine günstigere Gelegenheit. Anmerkung: Diese Antwort wurde auch in der Fachzeitschrift "Die Andere Welt", Heft 4, April 1963, veröffentlicht. Februar 1964 Frage: Wie beurteilt ihr die Toxoplasmose , jene merkwürdige Seuche, die bereits viele Menschen erfaßt hat? AREDOS: Diese Infektionskrankheit hat viel Ähnlichkeit mit der berüchtigten Malaria. Da es sich um eine Blutinfektion handelt, muß vor allen Dingen das Blut aufgebessert werden. Hierzu eignen sich Mittel, die auf die Drüsentätigkeit einen günstigen Einfluß haben. April 1964 Frage: Kann der Mensch durch seine Gedanken geistige Phantome erzeugen, die ihn plagen kön- nen? ARGUN: Ja, auch das ist möglich. Es sind Phantome , die mit dem Erzeuger zusammenhängen. Sie existieren jedoch nur im Geistigen Reich . Diese Gebilde können dem Menschen sehr zuset- zen . Aber sie sind nicht lange lebensfähig, weil sie durch den Erzeuger gesteuert werden. Sie werden oft (fälschlicherweise) zur Schizophrenie gezählt. Juni 1964 Frage: Wie ist es möglich, daß bei Gehirnoperationen auch der Charakter verändert werden kann? Es gibt Fälle, wo der Operierte bösartig wurde, ja, sogar zu einem Mord fähig ist. ELIAS: So etwas kommt nur ganz selten vor. Aber es kann vorkommen, daß gewisse Hirnzellen verletzt werden, die den eigentlichen Gedankengang in falsche Bahnen bringen. Dann kommt es zu einer Fehlschaltung, die dementsprechende Wirkungen auslöst.

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