Krankheiten und Geistheilung - Nachtrag 1
- 20 - Frage: Nehmen jenseitige Heiler Menschen zu Hilfe, von dem sie die heilende kraft für den Pati- enten nehmen? ELIAS: Die jenseitigen Heiler nehmen zu solchen Heilungen nicht die Kräfte eines anderen, das käme sonst dem Vampirismus gleich. Jenseitige Heiler nehmen bzw. aktivieren die laten- ten Kräfte des Patienten. Zu diesen K räften kommen die geistigen bzw. seelischen Kräfte der jenseitigen heiler hinzu. Wenn jenseitige Seelen ihre Kräfte freiwillig zu einer Heilung spenden, so ist das etwas anderes. Heilende Kräfte besitzt jeder von euch. Es kommt darauf an, diese Kräfte richtig einzusetzen. Jeder Mensch kann diese Kräfte auch für sich selbst wachrufen. Er kann sie sogar durch Schulung verstärken. Januar 1965 Frage: Ist es immer angebracht, für die Heilung unserer kranken Freunde zu bitten? Antwort: Ja, selbstverständlich. Du solltest immer danach streben, die heilenden Kräfte auf jene zu lenken, die sie nötig haben, wenn auch nicht immer in jedem Falle automatisch Heilung eintritt. Der Zweck der Strahlen , die aus unserer Welt gezogen werden, ist auch der, die Aufmerksamkeit derer, denen die Pflege des physikalischen Körpers anvertraut ist, auf die Tatsache zu lenken, daß eine Macht besteht, die eine große Rolle im Heilungsprozeß spie- len kann, wenn sie richtig verstanden wird. Wir möchten nicht jene verdrängen, die sich der Heilung der Kranken gewidmet haben (Ärzte), sondern wir wollen ihnen zeigen, daß der Geist Gottes ihnen bisher noch unbe- kannte Mächte und Kräfte zur Verfügung stellt, die ein Teil der großen Lebenskraft sind. Wo passende Instrumente vorhanden sind, kann diese Macht , diese Kraft , diese Strahlen durch dieselben fließen und Heilung im Gefolge haben. Deshalb ist es nicht mehr als recht und billig, den Kranken in den Radius dieser heilenden geistigen Kraft zu bringen. Februar 1965 Frage: Es gibt Menschen, die der Ansicht sind, daß alle Krankheiten von GOTT zugelassen wer- den. Sind es Prüfungen? ARGUN: Kleine Krankheiten können Prüfungen sein. Die gefährlichen Krankheiten wie z. B. Krebs , Tuberkulose usw. haben nichts mit einer Prüfung durch Gott zu tun. Trotzdem können sie manchen Menschen zur Einsicht bringen. Das Leiden ist keine Läuterung, aber es kann zu einer Läuterung führen . Es kommt ganz auf den Menschen an. Auch grauenhafte Epide- mien können nebenbei auch positive Folgen haben. In manchen Krankheiten ist eine Gnade zu erblicken, da sie den verhärteten Menschen mitunter ändert. Da fast alles noch in der Entwicklung ist, werden auch die vielen Krankheiten im Verlauf der Zeit besiegt werden. Doch der Mensch muß sich der göttlichen Inspiration und Offenbarung zur Verfügung stellen. Er ist Sein irdisches Werkzeug. Ihr müßt euch eu- ren geistigen, für euch unsichtbaren, Freunden anvertrauen . Frage: Sollte man sich in Gedanken anvertrauen oder die Geistfreunde laut ansprechen? ARGUN: In Gedanken verstehen wir euch ebensogut , als wenn ihr uns laut ansprecht. Der reine Gedanke wird von uns schon wahrgenommen (Telepathie). Frage: Gehen diese Gedanken erst über den persönlichen Schutzpatron oder werden sie von vielen gleichzeitig verstanden?
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