Krankheiten und Geistheilung - Nachtrag 1
- 29 - Patienten oft keine Ruhe. Es kann sogar zum Fieber kommen, denn die chemischen Reak- tionen im Körper, die Folge des Kampfes, lähmen den Organismus zeitweilig. Die Santiner beherrschen ihren Körper in ziemlichem Maße, um ihn zu kontrollieren, die Funktionen zu steuern, wenn ich so sagen darf. Die Santiner haben vor allen Dingen ein viel größeres Gottvertrauen als die Erdenmenschen. Sie können ihre Gedanken so dirigie- ren, daß sie zu einer geballten Energie werden. Die alten Ägypter kannten auch derartige Geheimnisse, um sich den Körper und die Materie untertan zu machen. Auch die alten Inder hatten ähnliche Erfahrungen. Das gesungene Mantram (Tonfolge) hatte eine sehr große Wirkung. Das Mantram von vielen Menschen zugleich ausgeübt, schafft vor allem eine sehr gute Harmonie. Die Harmonie ist überhaupt die wichtigste Voraussetzung für jede Heilung. • Gottvertrauen gepaart mit Selbstvertrauen, Harmonie und Konzentration sind die wichtigsten Faktoren für die geistige Heilung . Es gibt Menschen, die die Fähigkeit besitzen, das fehlende Vertrauen in anderen Menschen (Patienten) zu ersetzen, indem sie Kraft ihres sehr starken Willens und der geballten Ener- gie ihrer positiven Gedanken heilen. Das sind Ausnahmefälle. Die Erdenmenschheit ist nicht gerade gesund, und wenn jemand behauptet, es fehle ihm nichts, so irrt er gewaltig. Bei der heutigen Lebensweise des Menschen und seiner Ernährung gibt es keinen Men- schen, der behaupten könnte, er sei gesund. Viele Krankheiten zeigen keine auffälligen Symptome, so daß sie schwer zu erkennen sind. Frage: Ich glaube, wir müssen unterscheiden, ob es sich um Krankheiten geistigen oder materiel- len Ursprungs handelt. Wie kann der Arzt das erkennen? ARMAND : Indem er sein Studium auf die Geisteswissenschaft bzw. besonders auf die Grenzwissen- schaftliche Lehre ausdehnt . Frage: Können Krankheiten materiellen Ursprungs, z. B. Rheumakrankheiten, auf geistigem Wege geheilt werden? ARMAND :Es sind schon schlimmere Krankheiten auf geistigem Wege geheilt worden, zum Beispiel Lepra . Frage: Lieber Armand , es herrscht ein großes Interesse vor, in deine Schule zu gehen. Wie können wir das am Besten einleiten? ARMAND :Da ihr erst die Fähigkeit in euch entwickeln müßt, mittels des Willens und des Geistes euren Körper zu beherrschen, empfehle ich euch zunächst etwas anderes: Ihr selbst kon- zentriert euch überhaupt nicht auf eure Krankheiten und auch nicht auf euren Körper. Die gedankliche Konzentration würde euch nur Kopfschmerzen verursachen. Ihr seid ja völlig ungeschult darin. Doch wenn ihr abends im Bett liegt, atmet tief ein und aus und richtet eure Gedanken dabei auf den Allerhöchsten und auf Seine Hierarchie - und bittet Ihn in Gedanken und Gebet, die göttlichen universellen Kräfte auf euch einwirken zu lassen, damit sie euren Körper dazu bringen, die krankheitsheilenden Stoffe in sich selbst zu produzieren und somit euer Leiden zu lindern. Der Körper kann sich seine spezielle Medizin selbst herstellen! Das wird kein Arzt und kein Chemiker widerlegen können. Über Gott - vorausgesetzt, daß ihr genügend Vertrauen zu Ihm habt - kommt ihr auch zum Ziel. ELIAS: Armand wird sich jetzt von euch verabschieden. Ich sage euch: Er kann was! Frage: Herzlichen Dank Armand.
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