Krankheiten und Geistheilung - Nachtrag 1
- 31 - len. Viel zu viele Menschen sind dabei noch so schlecht ausgerüstet, daß sie dem Großen Leben , das sie erwartet, nicht ins Auge sehen können. Für alle Krankheiten, die euch befal- len, könnt ihr Besserung oder Heilung finden. Aber einmal tritt ein natürlicher Verfall des Körpers in Erscheinung, nämlich dann, wenn er sich in dem Stadium befindet, wo seine Bestimmung der Erfüllung entgegengeht . Der Mensch, der sich tatsächlich entwickelt hat, wird seinen Körper, sobald dieser ausgedient hat, ohne Schmerzen und Krankheiten ab- streifen. Frage: Kann ein Karma eine geistige Heilung aufhalten? Antwort: Das sind nur Worte. Du sagst "Karma" , ich sage "Das Gesetz" . Wir meinen alle die gleiche Sache. Karma bedeutet das Gesetz von Ursache und Wirkung , das den aufeinanderfolgen- den Inkarnationen auferlegt wird. Ich versuche, mich so einfach wie möglich auszudrü- cken. Anmerkung: Diese Antwort stammt von dem Führergeist Silberbirke. Wir bringen diese Antwort, um zu zei- gen, daß alle großen Geister in der Welt unabhängig voneinander die Reinkarnation betonen . An dieser Tatsa- che sollte kein Spiritualist oder Esoteriker vorübergehen. Die Inkarnationslehre ist von außerordentlicher Bedeutung. Frage: Kann eine kranke Person ein Heiler sein? Antwort: Ja, warum eigentlich nicht? Das Wesentliche eines Heilers liegt in der Tatsache, daß er oder sie das Mittel ist, durch das die Macht des Geistes wirken kann. In manchen Fällen leidet der Heiler an irgendeiner Krankheit. Manchmal behindert das Leiden die psychi- schen Fähigkeiten. Es gibt aber auch Fälle, wo es diese sogar fördert. Ein Heiler ist ein Mensch, der organisch befähigt ist, gewisse natürliche Gaben zum Ausdruck zu bringen. Er wurde aber geboren, nicht gemacht. Die Gabe kann sich nahe der Oberfläche befinden, aber auch tief im Innern ruhen. Dort, wo sie versteckt ist, muß sie entfaltet werden. Das Primäre ist, daß es sich nicht um eine Kraft handelt, die sich nach Innen richtet, sondern sie fließt durch den Heiler, um andere Menschen zu erreichen. Juli 1966 Frage: Was kann ein Patient zur Geistigen Heilung beitragen? AREDOS: Er kann sehr viel dazu tun. Der Patient muß die Ruhe bewahren und sich in einen Zustand der Ausgeglichenheit und Harmonie versetzen. Dann sollte er meditieren. Wenn er das erreicht hat, kann er einen Anruf an das Geistige Reich machen, indem er sich auch an Jesus Christus wendet. Ein Patient, der sich in Unruhe und in Disharmonie befindet oder der sich in einer disharmonischen Umgebung befindet, ist selbstverständlich schwer zu beeinflussen. Er kann geistig nicht geheilt werden. Die Lebensbejahung bzw. die Lebens- freude sind nicht zu unterschätzen. Das weiß bereits auch ein atheistischer Arzt. Oktober 1966 Frage: Haben Ärzte, die in das Geistige Reich kommen, die Möglichkeit, von dort ihren Patienten zu helfen? ELIAS: Diese Frage ist nicht ganz abwegig. Gute Ärzte, die ihren Beruf ernst genommen haben, können einen irdischen Arzt inspirieren , wenn dieser ebenfalls positiv eingestellt ist. Das kann unmittelbar nach seinem Tode geschehen.
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