Medialität und Medien - Nachtrag 2

- 10 - Die Erforschung des Geistigen Reiches (von Herbert Viktor Speer) Die Vollmaterialisation eines Geistes gehört zu den bedeutendsten Phänomenen der Geistforschung. Trotzdem überzeugt dieses Phänomen noch nicht, weil das Mißtrauen und die Zerredungskunst der Wissenschaftler selbst dieses Phänomen nicht anerkennen wollen. Bei einer Vollmaterialisation hat der erzeugte bzw. materialisierte Spirit immer noch eine Ähnlichkeit mit dem Medium. Aus diesem Grunde ist man der Ansicht, daß ein materialisierter Spirit eine "Produktion des Mediums" darstellt und nichts mit einem jenseitigen Geist zu tun hat. Das ist eine irrtümliche Verleugnung einer sehr wichtigen Tatsache. Noch ist man sich nicht klar darüber, aus wel- chem Stoff sich der Spirit bei einer Materialisation aufbaut. • Schneidet man ein Teilchen der Materialisation ab, so fügt man dem Medium einen Schaden zu! Da wir dieses Phänomen nicht selbst klären können, sind wir auf die Mitarbeit der geistigen Welt angewiesen. Nach unseren Ermittlungen sieht das so aus: • Es handelt sich um den Astralstoff des Mediums, der vom Medium ausgestrahlt wird. Der sich manifestierende Spirit beeinflußt den Aufbau des Körpers, aber da es sich um den Astralkör- per des Mediums handelt, verbleiben gewisse Ähnlichkeiten. • Der Astralkörper eines Menschen ist sehr dehnbar und modulationsfähig. Er kann im Jenseits sehr viele Veränderungen annehmen und sogar Gegenstände und Bekleidung erzeugen. Alle diese Erscheinungen sind Bestandteile des Astralkörpers . Bei einer Vollmaterialisation eines jenseitigen Gedankenträgers wird die Zeit ungeheuer komprimiert. Da die Erforschung des Geistigen Reiches nur in sehr geringem Maße betrieben wird, fehlen die Er- fahrungen, die zur Beurteilung solcher Phänomene unerläßlich sind. Die Wissenschaft wehrt sich mit allen Mitteln gegen die Tatsachen, daß der Mensch als Spirit überlebt und faktisch unsterblich ist. Die Anerkennung dieser Tatsache, für die es genügend Beweise gibt, muß zu gewaltigen Korrekturen in vielen wissenschaftlichen Belangen führen. • Die Tatsache, daß es wirklich ein Geistiges Reich gibt, ist für die Wissenschaft ein entsetz- licher Gedanke , denn damit tritt auch die Existenz Gottes in den Vordergrund. Es ist schade, daß es auf der Welt nur wenige Materialisationsmedien gibt. Aber man muß diese Phä- nomene besser beurteilen. Zwar gibt es besonders in Amerika einige gute Medien, aber sie werden hauptsächlich von gut zahlenden Neugierigen in Anspruch genommen, die gern mit einem lieben Verwandten in Kontakt kommen möchten. Von diesen Materialisationen hat die Wissenschaft kaum einen Gewinn. Wenn sich jedoch Atheisten im Kreis befinden, so können derartige Versuche mißglü- cken . Meistens ist das der Fall, wenn skeptische Wissenschaftler, ebenfalls aus purer Neugier , Materi- alisationsmedien testen wollen. Erfahrungsgemäß sind wir zu der Überzeugung gekommen, daß eine Totenbefragung, zu der auch die meisten Materialisationen gehören, dem Spiritualismus nur erheblich schadet. Es ist daher zu begrei- fen, daß auch die Bibel eine Totenbefragung verbietet . Ethisch, wie auch wissenschaftlich, stehen die Kontakte mit jenseitigen Lehrern im Vordergrund. Sol- che Kontakte haben nichts mit einer Totenbefragung zu tun, denn es handelt sich nicht um Verwandte, die profan ausgefragt werden. Auf diesem Gebiet muß noch sehr viel zur Säuberung getan werden.

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