Medialität und Medien - Nachtrag 2

- 16 - März 1974 Die Erforschung des Geistigen Reiches (von Herbert Viktor Speer) In letzter Zeit hat der 27-jährige Israeli Uri Geller Millionen Menschen verblüfft und großes Aufsehen erregt. Wissenschaftler stehen wieder einmal vor einem Rätsel und bekennen damit, daß sie vor einem Gebiet kapitulieren, daß sie nicht erforscht , sondern nur verspottet haben. Uri Geller verbiegt mit Gedankenkraft Gabeln, Schlüssel und andere Metalle. Er bringt kaputte Uhren in Gang und das sogar auf größere Entfernungen. Sein Auftreten im Fernsehen war ein Schock für die Wissenschaft, die nichts mit der Magie zu tun haben will. Uri Geller ist der Meinung, daß diese geheimnisvolle Kraft nicht in ihm ist, sondern eher von außen zu ihm kommt. Jedenfalls sucht man nach einer Erklärung. • Solange die Wissenschaft nicht willens ist, die Kräfte des Geistigen Reiches anzuerkennen , wird jede Erklärung unmöglich sein. Immer wird es sich nur um Vermutungen handeln, die nicht der Wahrheit entsprechen. Wir wollen hier etwas nachhelfen: Diese Phänomene, wie sie bei Uri Geller auftreten, sind nicht neu ; man kann darüber schon in der Bibel nachlesen. Es ist eine Abart des physikalischen Spiritismus. Dr. Emil Mattiesen hat genug darüber berichtet, aber man hat seine Arbeit ignoriert . Bevor Uri Geller seine Schau in Deutschland zeigte, haben wir von unserem Lichtboten ELIAS folgendes erfahren: ELIAS: In Israel gibt es einige Leute, die über enorme Fähigkeiten, besonders in der Telepathie verfügen. Darunter ist einer, der Gabeln verbiegen kann und überhaupt großen Einfluß auf die Materie ausübt. Diesen jungen Mann haben wir ausgesucht, um einen Durchbruch auf dem Gebiet der Geisteswissenschaft zu erreichen. Bei dieser Durchgabe fällt uns auf, daß ELIAS sagt, daß sie diesen jungen Mann "ausgesucht" haben. Folglich wird er durch das Geistige Reich manipuliert. Uri Geller ist kein erfahrener Spiritualist und kennt sich daher in dieser Weise nicht aus. Wir fragten unseren Freund AREDOS: AREDOS: Um ein Phänomen zustandezubringen, wie es bei Uri Geller der Fall ist, muß eine sehr große Planung vorangehen. Solche umfassenden Phänomene sind nicht spontan . Alles ist besprochen eingeübt und auf die Sekunde genau berechnet. Es ist unsere Absicht, die Wis- senschaft zu mobilisieren. Selbstverständlich brauchen wir zu diesen physikalischen Expe- rimenten ein ganz bestimmtes Fluid . Wir schöpfen diesen Stoff aus geeigneten Medien. Überall, wo wir diese Medien finden, versuchen wir, genau auf die Sekunde, das vereinbar- te Phänomen zustandezubringen. In vielen Fällen gelingt es uns, in manchen Fällen auch nicht. Der Zweck ist es jedenfalls, die Aufmerksamkeit auf unsere geistige Tätigkeit zu richten. Frage: Wie kommt es aber zustande, daß beschädigte Uhren wieder in Gang kommen? AREDOS: Das hängt damit zusammen, daß wir Fehler viel schneller erkennen können als ihr. Ihr wißt, daß wir sehr viel schneller denken können als ihr. Wir denken ohne ein fleischliches Hirn. Wir denken daher direkt , während ihr indirekt denken müßt und euer Hirn dabei wie eine Bremse wirkt. Meistens handelt es sich bei solchen Uhren um einen ganz kleinen Fehler, der aber nicht erkannt wurde. Spezialisten erkennen ihn sofort, weil sie die Materie durchschauen . Oft genügt ein winziger Anstoß oder eine geringe Veränderung - und schon geht die Uhr wieder. Das Phänomen ist die Arbeit eines sehr großen Teams .

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