Medialität und Medien - Nachtrag 2

- 21 - März 1975 Die Erforschung des Geistigen Reiches (von Herbert Viktor Speer) Bei den vielen Interviews, die wir mit Fernseh- und Zeitungsreportern gehabt haben, stellte sich immer wieder die Kernfrage: "Was sehen Sie als überzeugenden Beweis an, daß die menschliche Seele den Tod bewußt überlebt?" Innerhalb unserer Zirkelarbeit haben wir unter vielen anderen Beweisen bei- spielsweise folgendes Erlebnis gehabt: Das Schreib- und Zeichenmedium, das durch die jenseitigen Führungsgeister in vielen Séancen bis zur Perfektion ausgebildet worden ist, hatte noch nie eine Porträtskizze im Dunkeln angefertigt. Während einer Séance wurde das Medium aufgefordert, eine mediale Skizze im Dunkeln anzufertigen . Wir ver- dunkelten den Raum, daß nicht ein Finger vor den Augen zu sehen war. Der jenseitige Künstler JOHN SHERIDAN zeichnet in sehr schnellen, sicheren Zügen ein Porträt, das nur 10 Minuten in Anspruch nahm. Wir hörten das Kratzen des Bleistifts auf dem Papierbogen. Dann wurde es still und wir schalteten das Licht wieder ein. Der Jenseitige hatte mit der Hand des Mediums das Porträt eines Japaners gezeichnet. Er trug einen Kimono, der reich verziert war. Das Medium hatte im ganzen Leben noch nie einen japanischen Kopf gezeichnet. Bei näherer Betrachtung stellten wir fest, daß dem jenseitigen Zeichner bei der Linienführung ein Fehler unterlaufen war. Dieser Fehler war jedoch stark korrigiert worden. Für uns war das ein eindrucksvoller Beweis für die Genauigkeit des Mediums innerhalb einer Koproduktion zwischen Diesseits und Jenseits . Ein anderes Mal wurde das Medium schriftlich aufgefordert ein Selbstporträt anzufertigen. Aber es wurde kein Spiegel benutzt. Der jenseitige Künstler verlangte, daß zwei gleiche Bogen Papier auf den Tisch gelegt wurden. Dann sollte das Medium in jede Hand einen Bleistift nehmen. Auf diese Weise zeichnete das Geistige Reich zu gleicher Zeit zwei Selbstporträts , die ungewöhnlich ähnlich waren. Doch beide Gesichter standen sich gegenüber, d. h. sie sahen sich an. Zu einer solchen Leistung ist ein Mensch ohne lange Übung nicht fähig. Überhaupt haben uns gerade die vielen Zeichnungen sehr viel Überzeugung vermittelt. Es sind absolu- te Beweise für die lebendige Individualität der Jenseitigen . Diese Phänomene kann man nicht zerreden und die Erklärung "die Wissenschaft stehe vor einem Rätsel" , ist nur eine bequeme Ausrede für ein Phänomen, das man nicht haben will. Hinzu kommt, daß das Medium in vielen Fremdsprachen schrei- ben kann, die es gar nicht beherrscht. Meine Tochter Monika-Manuela hatte, als sie noch zur Schule ging, Schwierigkeiten mit der Mathe- matik. Da sie ebenfalls ein gutes Schreibmedium war, rief sie ihren Führergeist um Hilfe herbei. AR- GUN verlangte die Aufgabe zu sehen und löste die schwierige Aufgabe. Aber er fügte hinzu, daß sie von dieser Möglichkeit fernerhin keinen Gebrauch machen soll. Es wäre nur ein einmaliges Entgegen- kommen. Fragt man einen Animisten , so sagt dieser: "Sehr interessant, aber ein unerklärbares Rätsel." Fragt man einen Geisteswissenschaftler , so antwortet dieser: "Es handelt sich um Hilfen aus dem Jenseits , um die jenseitige Existenz der menschlichen Seele zu beweisen ."

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