Medialität und Medien - Nachtrag 2

- 6 - Fragen und Antworten April 1969 Frage: Spiritualisten haben sich darüber beklagt, daß mitunter die Botschaften nicht stimmen. Es wurde ein Geistlehrer darüber befragt, der zu verstehen gab, daß sich sogenannte Graue Wolken dazwischenschieben, die den Kontakt verschlechtern. Was kannst du uns darüber sagen? ELIAS: Die Bezeichnung " Graue Wolken " ist symbolisch zu verstehen. Ein Zirkel muß einen sehr zuverlässigen Schutz haben, der oft jahrelang aufgebaut werden muß, um diese Störungen fernzuhalten. In den meisten Fällen spielt das Geltungsbedürfnis eine große Rolle und stört die ganze Zusammenarbeit. Viele Medien haben ein starkes Geltungsbedürfnis, mehr als man annimmt, obgleich sie es zu verbergen suchen. Es handelt sich um negative Schwin- gungen . Auf diese Weise können niedere Seelen zu Wort kommen. Mai 1969 Frage: Wird die Gesundheit eines Mediums durch Trancezustände oder durch andere Medialarbeit geschädigt ? Antwort: Die Gesundheit sollte nicht beeinträchtigt werden. Das Medium sollte eigentlich gesund- heitlich profitieren. Sofern das Medium nach den bekannten Gesetzen genutzt wird, ist das der Fall. Es ist selbstverständlich, daß ein Medium Schaden erleidet, wenn es mißbraucht wird, z. B. wenn es den Wünschen nach zu vielen Sitzungen entspricht. Wenn die Sitzun- gen jedoch einen normalen Verlauf nehmen und das Medium verständig geführt und entwi- ckelt wurde, dann muß sich sogar eine gesundheitliche Besserung des Mediums herausstel- len, denn das ständige Einströmen der geistigen Macht in das irdische Instrument ist sehr belebend. Wird ein Medium verständig genutzt, so hat das eine Besserung des Allgemein- befindens zur Folge. Leider werden in profanen Hauszirkeln sehr viele begabte Medien mißbraucht. Es folgt dann mitunter ein totaler Zusammenbruch der Gesundheit oder eine gefährliche Besessen- heit . Spirituelle Zirkel sollten nur zum Dienst an der Menschheit abgehalten werden. Jeder Eigennutz ist gefährlich! Die verunglückten Zirkel tragen nicht zur Verbreitung der Wahrheit bei. Manche Journalis- ten und Ärzte greifen derartige Vorkommnisse sofort auf, um sie für ihren Atheismus nutz- bar zu machen. Januar 1970 Frage: Wird die Lebenskraft des Mediums durch die mediale Arbeit überfordert? AREDOS:Wenn ein Mißbrauch des Mediums vorliegt, dann wird die Lebenskraft selbstverständlich überfordert. Die meisten Zirkel denken nicht daran, daß ihre Medien mit äußerster Vorsicht zu behandeln sind. Der Mediumismus kann ein Medium zu einem Wrack machen , wenn die Séancen zu oft durchgeführt werden. Es muß ein Abstand von mindestens 14 Tagen einge- halten werden. Ein Medium wird während einer Séance völlig erschöpft, denn es muß ei- nen Teil seiner Lebenskraft hingeben, bevor es in Tätigkeit tritt. Diese Abgabe der Lebens- kraft beansprucht selbstverständlich auch das gesamte Nervensystem. Das positive Geistige Reich ist allerdings bemüht, diese verlorene Kraft zu ersetzen. Aus diesem Grund dürfen die Séancen nicht plötzlich abgebrochen oder beendet werden. Am Schluß einer Séance muß eine harmonische Musik gespielt werden, bei der sich die Zirkelmitglieder völlig ruhig verhalten müssen. In dieser Zeit - etwa 10 Minuten - erhält das Medium einen Teil der Kraft zurück.

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