Medialität und Medien - Nachtrag 2

- 7 - März 1970 Die Erforschung des Geistigen Reiches (von Herbert Viktor Speer) Die phänomenalen Leistungen der echten Medien sind der Öffentlichkeit viel zu wenig bekannt . Eher hört man einiges über gewisse Betrügereien. Das kommt daher, weil die meisten Interessenten nicht an einer Belehrung interessiert sind, sondern die "Toten" über materielle Angelegenheiten ausfragen möchten. Das geht jedoch meistenteils schief und bringt den Spiritualismus in Verruf. Die echten bzw. brauchbaren Medien liefern jedoch tatsächliche Beweise, die leider ignoriert oder zerredet werden. Das Ausland ist in dieser Hinsicht etwas toleranter. Besonders in England ist man mit der Jenseitsforschung viel vertrauter ; darum ist dort der Spiritualismus kein Aberglaube, sondern eine staatlich anerkannte Religion. Das sollten sich die deutschen Journalisten oder Kirchenvertreter hinter die Ohren schreiben! In England hat man kürzlich ein berühmtes Musikmedium vor die Fernsehkamera gebracht. Die Sendung wurde Millionen Menschen gezeigt und nahm der Öffentlichkeit den Atem. Eine Dame, die keine Note lesen kann und auch nie Klavierspielen gelernt hat , spielte unter dem spirituellen Einfluß meisterhaft eine Sonate von Beethoven . Doch kurz bevor diese Sonate beendet wurde, verließ sie der Inspirator und Mrs. Brown klimperte hilflos auf dem Klavier herum. Mrs . Brown erklärte, daß sie von dem verstorbenen Meister Beethoven selbst als Instrument benutzt werde. Ein eindrucksvoller Beweis jenseitigen Lebens vor der Fernsehkamera. Jetzt stellt sich die Frage, wie ein atheistischer Wissenschaftler dieses Phänomen "erklären" wird? Um Verdrehungen und Vermutungen irrsinnigster Art sind diese und andere "Experten" nicht verlegen. Für sie gibt es erst dann einen überzeugenden Beweis, wenn sie selbst im Jenseits angekommen sind. Wir haben erfahren, daß es im Geistigen Reich Wissenschaftler gibt, die aus dem Heulen und Zähne- klappern nicht herauskommen. Soll man mit ihnen Mitleid haben? Unser Schreib- und Zeichenmedium Uwe Speer zeichnet mit einem jenseitigen Künstler blitzschnell und millimetergenau. Seine Porträts zeigen Gesichter, Frisuren und historische Bekleidung aus vielen vergangenen Jahrhunderten. Hinzu kommen Waffen und andere Gegenstände, obgleich das Medium nie einen Kunstunterricht oder eine Zeichenschule besucht hat. Der Fall liegt ähnlich wie bei dem erwähnten Musikmedium. Darüber hinaus ist ein Schreib- und Zeichenmedium durchaus imstande, Kompositionen aufzuzeich- nen, auch wenn das Medium selbst keine Note lesen kann. Diese Tatsache erklärt die Verhaltensweise vieler großer Künstler, wie Mozart oder Leonardo da Vinci. Um wieviel leichter könnte es sich die Wissenschaft machen, wenn sie zugeben würde , daß es ein bewußtes Überleben nach dem Tode gibt, an dem kein Zweifel besteht. Die Tatsache haben sie, wenn man alle Fakten kennt, bereits vor Augen. Trotzdem wagt man nicht , über dieses Tabu zu sprechen. Nach einer Dauerpraxis von über 18 Jahren, mit weit über 1.000 Séancen, dürfte es sich wohl heraus- gestellt haben, ob es ein Jenseitsleben gibt oder nicht. Unsere Veröffentlichungen, die über 5.000 Sei- ten betragen, legen darüber ein unmißverständliches Zeugnis ab. Aber leider haben wir immer noch nicht herausgefunden, ob es sich bei der Negierung dieser Phänomene um reinen Hochmut , Böswillig- keit oder um Dummheit handelt. Wenn es sich aber um so markante Beweise handelt, wie sie in England im Fernsehen vorgeführt wurden, schweigt gewöhnlich der "Experte", so, als ob er gar nicht da sei. Man steht eben vor einem Rätsel, das aber in baldiger Zeit seine natürliche Aufklärung finden wird. Dabei ist sowieso alles natürlich!

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