Medialität und Medien
- 21 - AREDOS:Spiritualismus heißt: Suchen, Erkennen und veredeln der Seele! Die Seele ist selbstver- ständlich auf geistige Hilfe und Belehrung angewiesen und die Materie auf die ärztliche Kunst. Frage: (1961) Warum ist die Wissenschaft angesichts derartiger Beweise noch immer skeptisch? AREDOS:Das liegt daran, daß in der Wissenschaft in diesem Falle nicht die richtige Reihenfolge eingehalten wird. Diese Forschungen überspringen einzelne Grundstadien. Die Wissen- schaft ist in ihrer Überheblichkeit nicht Willens, beim Spirituellen da zu beginnen, wo alle Privatpersonen begonnen haben. Sie will sofort das Vollkommene und Vollendete in den Händen haben, ohne etwas mit Gott oder dem Teufel zu tun zu haben. Frage: Wäre es möglich, spirituelle Séancen in Universitäten abzuhalten? AREDOS:Der akademische Forscher , der einer Universität angehört, hat in den meisten Fällen nur eine theoretische Erfahrung, die ihn nicht überzeugt hat, da er ein viel zu großer Skeptiker ist. Da er kein langjähriger Spiritualist mit eigenen praktischen Erfahrungen ist, hinken seine Ansichten und Schlußfolgerungen weit hinter der Wahrheit her. Er stellt an die Medi- en wie auch an das Geistige Reich Forderungen, die im Anfang kein wahrheitssuchender Spiritualist akzeptiert. Die Unerfahrenheit und Unwissenheit der akademischen Forscher verlangt einfach Unmögliches oder endet in einer Blasphemie. Frage: Welche grundsätzlichen Ansichten haben jene Dozenten von der menschlichen Seele? AREDOS:Fast alle halten sich an die materialistische Philosophie und an die Mathematik . Sie betrachten die menschliche Seele als eine kollektive Universalseele, die als ein großes Volumen im Universum vorhanden ist. Das ist der größte Irrtum den es gibt! GOTT allein ist dieses Volumen , von dem die anderen Seelen stammen! Beweisführungen Frage: Welcher wesentliche Faktor beweist eindeutig die Echtheit der medialen Kontakte? AREDOS:Jeder Mensch macht gewisse Fehler, ebenso ist es auch bei den Jenseitigen . Ein tätiges Medium wird immer die sprachlichen oder orthographischen Fehler machen, die es norma- lerweise sonst auch macht. Ein Jenseitiger wird ebenfalls seine Fehler dieser Art machen. Im medialen Kontakt macht das Medium jedoch nur die Fehler, die der Jenseitige sonst auch macht, aber es kann sein, daß die bekannten Fehler und Eigentümlichkeiten des Mediums wegfallen. Frage: Müssen geistige Gesetze unbedingt auf irdische Weise bewiesen werden? Antwort: Ich kann viele Illustrationen dazu geben, aber ich habe im Sinn, daß diese auch gut verstan- den werden . Nehmen wir zum Beispiel das Hellsehen : In eurer Welt gibt es viele, die hell- sehen können, aber sie haben trotzdem keinen echten Kontakt zur geistigen Welt . Ihre Be- fähigung des Hellsehens ist ein Teil ihrer angeborenen psychischen Ausrüstung; deshalb können sie psychische Gesetze erfassen und mit ihren physischen Augen sehen. Aber kei- ner aus der geistigen Welt ist mit dieser Demonstration verbunden. Die Hellsehenden kön- nen nicht einmal die "Toten" sehen; sie erblicken Szenen; sie haben Wahrnehmungen und Warnungen; manchmal können sie in die Zukunft, manchmal in die Vergangenheit schau- en. Es ist nur die reine natürliche psychische Fähigkeit des Hellsehens . - Ist das so klar? Mit den irdischen Gesetzen können geistige Phänomene nicht erklärt werden. Doch weil die Wissenschaft es so will , darum kommt der Spiritualismus so schlecht voran. Selbstver-
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