Medialität und Medien
- 27 - sollten nicht im Alleingang arbeiten, sondern nur in einem guten Arbeitskreis unter einer verständigen, erfahrenen Leitung ihr Können beweisen. Jeder Alleingang aus Geltungs- sucht führt zur Lüge! Die Foppgeister lauern auf solche Medien und sie sind so raffiniert, sich auf ihre Interessen einzustellen. Dazu kommt, daß die meisten dieser "Auch-Medien" sehr rechthaberisch und fanatisch sind. Alles Gute will erarbeitet sein und das kostet unendliche Geduld und Mühe. Frage: Relativ werden noch die meisten außersinnlichen Botschaften verfälscht. Auch unsere Botschaften sind verfälscht worden; ebenso unsere Medialzeichnungen. Warum kann das Geistige Reich keine Kontrolle über die Botschaften ausüben, die über die Medien gegeben werden? AREDOS:Auch im Geistigen Reich bilden sich Zirkel . In diese Zirkel kommt so leicht keiner herein. Daher sind sie von höherer Warte aus nicht zu kontrollieren. Dazu kommen noch die irdi- schen Einzelmedien, die keinen Schutz aufzuweisen haben. Ein Schutz ist immer erforder- lich, wenn die Botschaften gut sein sollen. Aber der Aufbau eines derartigen Schutzes dau- ert oft jahrelang. Doch das dauert den meisten Medien zu lange. Fachliche Veröffentlichungen Frage: Trotz der vielen, vielen Bücher, die sich mit diesem Gebiet befassen, gibt es kaum ein Buch, von dem man sagen kann, daß es nur aus reiner, objektiver Wahrheit besteht. Was sagst du dazu? ELIAS: Das trifft leider zu. Ich erwähnte schon den ungeheuren Wust. Die meisten Bücher bestehen aus Wahrheit und Fiktion. Aber welcher Laie soll das auseinanderhalten? Das Negative wird leider mit Wahrheit gewürzt, damit es glaubhaft erscheint. Auf diese Weise wird die Speise des falschen Glaubens gewürzt, damit sie gegessen wird. Meistens sind jedoch die unvollkommenen Medien daran schuld. Einwand: Es werden Bücher geschrieben und gedruckt, in denen behauptet wird, daß der Jenseitskon- takt eine dämonische Verbindung darstellt und somit eine große Sünde sei. AREDOS:Es ist doch allgemein bekannt, daß es Autoren gibt, die einen vollendeten Quatsch schrei- ben, der nichts mit der Wahrheit zu tun hat. Das ist eine Ansicht der Kirchen bzw. der Priester, die davon keine Ahnung haben. Nehmen wir als Beispiel den großen Lehrer Christus : Er war ein sehr gutes Medium und schöpfte sein Wissen nicht aus den Schriften, sondern aus der Verbindung mit dem Geistigen Reich , so, wie es die Propheten alle mach- ten. Auch Sokrates gehört dazu. Christus war hellhörig! Er konnte sich mit den Führungsgeistern aussprechen. Er wurde aus dem Jenseits her belehrt und erfuhr so, daß er eine Aufgabe hatte. Aber diese Hellhö- rigkeit kann manchmal unterbrochen sein. In diesem Falle bediente sich der Meister Chris- tus des automatischen Schreibens: Er schrieb mit dem Finger in den Sand und holte sich die Antworten, die er selbst nicht geben konnte. Wenn man also auf den Quatsch hören würde, den die Autoren schreiben, so würde Christus auch ein Anhänger des Teufels gewe- sen sein. Hier erkennt ihr den ganzen Unsinn! * * * * * * *
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