Medialität und Medien

- 4 - Frage: Warum sind junge Menschen im Pubertätsalter besonders medial? AREDOS: Die Medialität hat nichts mit der Pubertät zu tun! Auch ältere Menschen können hoch- medial sein. Aber junge Menschen sind zum Mißbrauch für allerlei Schabernack und auch für Bösartigkeiten besser zu gebrauchen. Niedere Seelen betätigen sich gern mit Spuk , weil es ihnen Spaß macht, die Erdenbewohner an der Nase herumzuführen. Besonders junge Seelen suchen sich wieder junge Erdenmenschen aus, mit denen sie dann herum- experimentieren. Frage: "Minderwertige" Menschen besitzen oft eine starke Medialität. Wie kommt das? AREDOS: Diese Menschen sind sehr brauchbar für physikalische Phänomene, aber für geistige Kontakte und Botschaften sind sie völlig unbrauchbar. Frage: Warum ist es nur wenigen Menschen vergönnt, so medial zu sein, daß sie Kontakt mit dem Jenseits haben? AREDOS: Derartige Kontakte hat jeder Mensch. Ihr steht in ständiger Telepathie mit dem Geistigen Reich , aber ihr glaubt , daß alle Gedanken nur von euch stammen . Überdies tritt jeder Schlafende in das Astralreich . Ihr nennt es "träumen". Einwand: Viele Menschen scheuen vor dem Spiritualismus zurück, weil man ihnen eingeredet hat, daß die Medialität etwas Abnormes sei. AREDOS: Die Medialität ist eine natürliche Begabung! Jeder Mensch ist medial veranlagt, nur die Art der Medialität ist verschieden. Auch Christus war hochmedial, trotzdem wird niemand sagen, daß er in dieser Hinsicht abnorm war. Ihr seht, welch ein Unsinn verbreitet wird. Die Medialität liegt bei jedem Menschen auf einem anderen Gebiet. Ihr müßt beden- ken, daß bei einer Séance viele jenseitige Zuschauer vorhanden sind, deren Entwicklungs- grad sehr verschieden ist. Darunter befinden sich auch viele Prüflinge, die sich im Lehr- raum bewähren müssen. Das Medium muß sich mit der Zeit eine sehr feste Aura , eine undurchdringliche Aura schaffen. Es darf sich nicht von niederen Wesenheiten mißbrauchen lassen. An diesem Punkt scheitern die meisten Medien, obgleich sie sehr gut medial veranlagt sind. Doch wenn der Zirkelleiter oder die Beteiligten diesen Mißbrauch nicht merken und alles glau- ben, was ihnen berichtet wird, so entsteht ein Schaden, der nicht mehr gutzumachen ist. Zwischen dem medialen Forschungskreis und den Jenseitigen muß eine absolute Freund- schaft entwickelt und gefördert werden. Dadurch kommt es zu einem Vertrauen, das für die Arbeit unbedingt notwendig ist. Frage: Christus soll gesagt haben: "Nach mir werden noch Größere kommen." War der Nazarener von seiner Vollkommenheit nicht überzeugt? ELIAS: Christus war ein vollkommenes Medium! Es ist richtig, daß Christus diesen Hinweis gegeben hat. Aber man darf seine Worte nicht falsch deuten , sonst wird der ganze Sinn ent- stellt. Selbstverständlich war Christus ein Musterbeispiel für die ganze Welt. Aus reiner Demut hat er sich unter das Licht gestellt. Trotzdem kommt ihm der volle Glanz zu. Die große Liebe zum Mitmenschen, die Liebe zu Gott und die Demut, sowie der Verzicht auf irdische Güter zeichnete Christus vor allen anderen Menschen aus. Leider fehlt es in der Politik, in der Theologie und vor allem in der Wissenschaft an einer echten Demut. Aus diesen Gründen befindet sich die Erdenmenschheit leider noch in einer geistigen Unterentwicklung. Ich sage euch daher: Nur die wahre Demut bringt euch vor- wärts, denn diese klärt den Blick für alles Höhere!

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