Medialität und Medien

- 6 - wenn ich mich nicht wieder eine Zeit lang zurückziehen würde, denn nur in den inneren Sphären kann die Kraft zu dem Werk, das auszuführen ist, geholt werden. Wenn ich wieder dort bin, so habe ich wenig Verlangen wegzugehen, denn dort gehöre ich hin. Es ist eine Welt von unaussprechlicher Schönheit , wo die strahlenden Freuden überragend in ihrer Entfaltung sind. Noch ist aber viel zu tun! Ich muß mich auch darüber unterrichten , ob dort vollkommene Zustimmung über das herrscht, was in einer gewissen Richtung erreicht wurde. Auch möchte ich jene gerne wiedersehen, die mir in geistiger Hinsicht so nahestehen. Vergeßt mich nicht, wenn ich fort bin und denkt daran, daß mein Einfluß bei euch verbleibt. Ich werde zu euch zurückkehren und mit meiner selbstgewählten Aufgabe fort- fahren. Ich will euer ständiger Beschützer , euer unsichtbarer Diener sein. Es ist eine Lust, euer Leben zu teilen. Es ist ein Vorrecht, euch (der Menschheit) dienen zu können. Medien Auf die Frage, warum spirituelle Medien häufig angegriffen oder lächerlich gemacht werden, gab der Lichtbote Silberbirke ( Sb ) in einem spirituellen Arbeitskreis in England folgende Antwort: Sb: Es ist immer gut, wenn die Abneigung von denen kommt, die euch nicht lieben. Dies hat eine vereinigende Wirkung , denn es schweißt alle Kleinen, die die gleichen Feinde haben, zu einer großen Macht zusammen. Es ist unmöglich, alle Werkzeuge des Großen Geistes einzusperren oder alles abzuriegeln, was der Ausbreitung der Wahrheit dient. Ein Teil eurer Arbeit besteht darin, die Flamme der Freiheit brennend zu erhalten und allen zu lehren, wie sie durch Eifer und Enthusiasmus in Brand gehalten werden kann, wie die Liebe zur Unabhängigkeit wieder entzündet werden kann, wie sie erneuert und gekräftigt wird durch die Macht des Geistes . Wenn man die Gemüter der Menschen erst einmal befreit hat, wollen sie nicht mehr in Knechtschaft leben. Wir haben die Befreiung in die Wege geleitet. Durch uns wurden zum Beispiel viele Menschen der Pfaffenlist entzogen, andere aus den Handschellen der Theologie befreit und wieder anderen wurden die Hemm- schuhe der falschen Glaubensbekenntnisse abgenommen. Tausende haben nun das Gefühl, daß sie nicht mehr mit irgendwelchen Fesseln belastet sind. Sie sind nun freier und fühlen den gesunden Hauch der geordneten Freiheit; sie leben im Sonnenschein des seelischen Gelöstseins. Ich sehe nichts, was zur Beängstigung Anlaß geben sollte. Unsere Bewegung wird stärker und stärker werden, weil immer mehr Medien sich der Macht des Geistes zur Verfügung stellen. Es ist unsere Aufgabe, so viele wie nur möglich in den Wirkungskreis der geistigen Macht zu bringen. Das hat dann eine zweifache Wirkung: Erstens werden ihre eigenen geistigen Kräfte freigemacht und zweitens sind sie dadurch in den Stand gesetzt, den Ein- fluß derer zu empfangen, die sie lieben. Die Liebe, die auf dem Wunsche zu dienen aufge- baut ist, ist die weitaus größte Liebe im ganzen Universum. Die Parole heißt: "Liebe über alle Grenzen!" Immer, wenn eure Herzen, euer Geist und eure Seelen sich dem grossen Zweck zuwenden, das Schicksal der anderen zu verbessern , zieht ihr ein glänzendes Heer an, das keinen Wert auf Schönheit und Glorie legt, was ein Teil ihrer Belohnung ist, so lange Millionen Men- schen der schwächste Blick auf die enorme Schönheit der Erde versagt ist. Wenn ihr mit den Augen des Geistes sehen könntet, würdet ihr die helle Fackel erschauen können, die durch alle Sphären dringt. Ihr würdet verstehen können, daß kein Wesen in eurer Welt ver- lassen, vernachlässigt oder verstoßen ist, denn das Band des Geistes hält alles , vom Kleins- ten was euch bekannt ist, bis hinauf zum Höchsten das ihr euch noch nicht vorstellen könnt.

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