Politik für wen?
- 72 - lebt und Erfahrungen gesammelt haben. Auch bei uns wird alles genau geplant, vorberei- tet und bestens organisiert. Es kommt uns manchmal vor, als ob wir noch auf Erden wan- deln, weil sich unsere eigenen Probleme mit euren verbinden. Eure LIEBE zu uns und unsere LIEBE zu euch verbinden uns durch ein GEISTIGES BAND, das wir spüren, ja, wir sehen es sogar. Wir wollen euch jedoch in keiner Weise enttäuschen. Frage: (1972) Ein Schlagwort heißt heute "Soziologie". Was versteht das Geistige Reich unter diesem Begriff? ELIAS: Gleichmäßige Verteilung des Kapitals , nicht allein innerhalb eines Volkes, sondern in der ganzen Welt, da es nur eine Menschheit auf dieser Erde gibt. Alle Menschen müssen das gleiche Recht auf Bildung haben. Die Mittel hierfür müssen von der Allgemeinheit aufgebracht werden, auch wenn die Bildungsbedürftigen aus ar- men Familien oder aus anderen Rassen stammen. Bei einer gerechten Verteilung wird es dann kaum wirklich Arme mehr geben. Der Reichtum muß nach oben begrenzt werden . Er darf nicht zu Kriegszwecken verwendet werden, auch nicht gegen den echten Fortschritt der Menschheit gerichtet sein. Wir verstehen unter dem Begriff "Soziologie" hauptsächlich die Nächstenliebe , also daß sich der Mensch um seinen Nächsten kümmert und ihn nicht als Feind betrachtet oder der Meinung ist, daß er ihn nichts anginge. Soziologie heißt vor allen Dingen: Das Fördern der Gemeinschaft in Frieden. Dazu gehört aber die sittliche Reife, die den meisten Menschen leider fehlt. Die Soziologie, wie sie heute betrieben und praktiziert wird, hat nur sehr wenig mit Gemeinschaft und Nächsten- liebe zu tun. Es ist ein Stichwort, das besondere Bedeutung hat. Frage: Woran liegt es, daß die Soziologie bei uns nicht verwirklicht worden ist? AREDOS: Das liegt hauptsächlich daran, daß die Menschheit noch nicht den Sinn ihres Daseins er- kannt hat. Die meisten Menschen wissen nicht, seit wann sie wirklich existieren, wie sie entstanden sind und daß sie eine Präexistenz hinter sich haben. Ebenso wissen sie nicht, wohin sie gehen müssen, wenn sie sterben. Die Reinkarnationslehre ist ihnen unbekannt. Auch haben sie leider keine Ahnung von einem Leben in einem Geistigen Reich und wis- sen von GOTT überhaupt nichts anderes, als ihnen die Kirchen vormachen. Diese gefähr- liche, fortschrittshemmende Unwissenheit wird durch Führer und Wissenschaftler erhal- ten . Die Wahrheit würde diese Menschheit zur objektiven Soziologie führen. Eine Menschheit auf einem Läuterungsplaneten kann auch nur eine politische Gesetzge- bung haben, denn jeder Unterschied ist der Grund zur gegenseitigen Feindschaft. Wenn ein Volk versucht, für sich Ordnung zu schaffen, so sind damit noch nicht die anderen Völker in diese Ordnung mit einbezogen. Es darf nicht sein, daß die Politik nur Gruppen, Parteien oder einzelne Völker regiert. Politik heißt: Regelung der Gemeinschaft. Das aber heißt: Die Gemeinschaft besteht aus der ganzen Menschheit! Die Dogmen innerhalb der Völker müssen beseitigt werden, und dieser Kampf gegen die Dogmen und Irrtümer ist ein gerechter Kampf, aber er darf nicht mit Blut geführt werden . Der Kirchenglaube bei allen Völkern der Erde muß reformiert werden . Wer sich gegen diese Reformation wehrt, hat kein Recht, seine Mitmenschen zu beeinflussen. Die Welt- revolution muß sich gegen den Irrtum richten, und sie darf bei eingebildeten und hartnä- ckigen Besserwissern und Professoren nicht haltmachen. Die Jugend will revolutionieren, aber sie weiß nicht gegen wen oder was. • Beseitigt das religiöse Geschwafel und kümmert euch um die Wahrheit!
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