Politik für wen?

- 78 - re Grund. Diese Lehre verfolgt das Ziel, alle Menschen für das Staatsinteresse gefügig zu machen. Frage: Der "DiaMat" behauptet auch, daß ein Fortschritt nur durch eine Revolution erreicht wer- den kann. Dabei fürchtet die Kommunistische Partei jede Revolution im eigenen Lande. Wie seht ihr das? ELIAS: Man muß dabei unterscheiden, ob es sich um eine Revolution der Gewalt oder um eine Revolution des Geistes handelt. Eine geistige Revolution kann der ganzen Menschheit hel- fen. Frage: Der "DiaMat" streitet auch die Weiterexistenz der menschlichen Seele ab und setzt die Materie an die Stelle GOTTES. Wie kann man solch einen Irrtum glauben? ELIAS: Der "Dialektische Materialismus" ist zu einer Zeit entstanden, da noch viele bedeutende Erkenntnisse wissenschaftlicher Art fehlten . Zu jener Zeit hatte man von der Zusammen- setzung der Materie noch keine richtigen Formeln und Erkenntnisse. Ebenso wußte man noch nichts von der Antimaterie , nichts von den Pulsaren und Quasaren im Weltall und vieles mehr. Es ist ganz unmöglich, nach dem heutigen Stand der Wissenschaft noch ein- mal einen solchen Quatsch zu schreiben. Doch wie überall: Es fehlt der Bekennermut zum Widerruf. Heute kennt man viele energetische Prozesse und weiß, daß Materie nur umge- wandelte Energie ist. Folglich ist es unsinnig zu behaupten, daß die Materie schon ewig existierte und ewig existieren wird. Vor der Entstehung der Materie gab es Energien. Mit einem Wort gesagt, der Dialektische Materialismus ist heute überhaupt nicht mehr ernst zu nehmen, da die Wissenschaft bereits das Gegenteil bewiesen hat. Was die Energie vermag, beweist die Atombombe! Angenommen, diese Theorie, die man zu einer großen Lehre erhoben hat, existierte nicht, so ist anzunehmen, daß sich das ganze politische Weltbild anders gestaltet hätte. Diese Lehre hat, zu früh angekommen, schon zu viel Unheil angerichtet. Das Negative wird vom Menschen sehr schnell erfaßt. Es erfordert keine Meditation. Einwand: Der "DiaMat" behauptet weiter, daß das Bewußtsein an die Materie gebunden ist. AREDOS: Der Materialismus geht noch weiter : Er gibt an, daß die Materie das Bewußtsein hervor- bringt ! Hier ist der Angelpunkt der Betrachtung. Die Materie kann niemals ein Bewußtsein hervorbringen. Das Bewußtsein bedient sich der Materie zu ganz bestimmten Zwecken.

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