Reinkarnation
- 14 - dieser Erde hat. Auch diese Menschen stehen unter einem gewissen Zwang, um etwas zu tun, was der Schöpfung schadet . Frage: Warum können wir uns auf Erden nicht an unsere früheren Leben erinnern? Antwort: Wenn die Seele eine bestimmte Zeitlang im Jenseits gelebt hat und es war ihr nicht mög- lich, in bessere Sphären aufzusteigen, dann kommt Gott ihr durch Seine Gnade zu Hilfe und gibt ihr die Möglichkeit zu einem neuen Erdenleben. Dann stirbt die Seele im Jenseits einen anderen Tod, der eine Umwandlung , das heißt, eine körperliche Wiedergeburt ist. Doch wenn eine Seele im Großen Zuhause (Geistiges Reich) stirbt, dann stößt sie vorher alle Erinnerungen ab, da diese nur ein unerwünschter und aufstiegshemmender Ballast sind. Es ist umgekehrt, als wenn ein Mensch im Diesseits stirbt, denn hier wird die Seele immer jünger und jünger, bis sie so kindlich wird, daß sie für eine Reinkarnation reif ist. Wenn eine so kindliche Unschuld erreicht ist, dann verzahnt sich allmählich diese Seele mit einem werdenden Körper und nimmt gleichzeitig neue Erbstoffe auf, die verändernd auf die Seele einwirken. Frage: Gibt es für die Reinkarnation bestimmte Normen? ELIAS: Im Prinzip werden die Menschen auf jenen Planeten wiedergeboren, an dessen Entwick- lung sie in früheren Leben mitgeholfen haben. Nach dem Gesetz der Gerechtigkeit ist das auch richtig, denn sie sollen ja in den Besitz ihres eigenen Schaffens kommen. Wenn sie einen Fortschritt verbreitet haben, so sollen sie auch den Nutzen davon haben. Der Denkprozeß des Menschen ist kosmisch und nicht ohne Fehler. Der Mensch ist im Gegensatz zum Computer ein Planer . Die Maschine arbeitet nur technisch, mechanisch bzw. elektronisch, sie ersetzt und ergänzt das Denken des Menschen gerade in den Punk- ten, wo leicht Fehler entstehen können. Die Maschine ist für den Menschen ein enormes Hilfsmittel, aber trotzdem liegt auch darin eine gewisse Gefahr, denn ein einziger Fehler in der Konstruktion oder in einer falschen Programmierung wird vom Computer nicht immer als Fehler erkannt und unaufhörlich immer wieder begangen. Doch der Mensch ist in dieser Hinsicht überlegen , denn trotz seiner Fehlerhaftigkeit erkennt er , daß ein Fehler vorliegt. Er korrigiert und ist daher der Maschine weit überlegen. Der Mensch denkt voraus , doch die Maschine führt nur aus. Frage: Ist die Skala der Entwicklungsstufen sehr groß? ELIAS: Ja, sie geht ins Unermeßliche. Dennoch kann ein Mensch viele Stufen sparen , wenn er rich- tig lebt. Ich darf euch sagen, daß in den Sphären - ebenso wie auf der Erde - neue Gesetze entstehen, die der Entwicklung angepaßt sind, denn auch das Jenseits macht stets eine Entwicklung durch. Es wächst mit dem (geistigen) Fortschritt. Auch im Jenseits entstehen immer wieder neue Sphären. Auch das Jenseits hat eine Vergangenheit, eine Gegenwart und eine Zukunft. Frage: Also hängt die Reinkarnation mit der Art des Erdenlebens zusammen? AREDOS: Ja, so ist es. Der Erdenmensch hat sie in der Hand. Frage: Wie wir feststellen konnten, gibt es viele Menschen, die vor einer Reinkarnation regel- rechte Angst haben. Ist euch das bekannt? ELIAS: Selbstverständlich! Aber wenn es so ist, so sind wir der Meinung, daß sich diese Menschen dann erst recht Mühe geben müßten, um einer Zwangsreinkarnation zu entgehen. - Das tun sie aber nicht.
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