Reinkarnation
- 27 - tion zu verhindern. Das Gesetz sieht vor, daß jeder lebensfähige Körper beseelt werden muß. Frage: Bei Mißgeburten handelt es sich offenbar um Entgleisungen der Natur. Die Kirchen behaupten, daß Gott unfehlbar ist. Wie sind dann aber solche Entgleisungen möglich? ELIAS: Gott ist immer an Seine eigenen Gesetze gebunden. Alle sogenannten Entgleisungen gehören aber zum Gebiet der Mutationen. Ohne Mutationen wäre ein Fortschritt der Natur überhaupt nicht möglich. Aber im Experiment gelingen nicht alle Mutationen. Doch direkte Fehlleistungen der Natur durch Störungen sind eine andere Sache. Ohne Extravaganzen der Natur würde sich alles Leben noch im Wasser befinden. Die Natur ist immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten. Aber zum Experimentieren gehört auch Mut, d. h. der Mut zum Wagnis. Es gibt einen Weg der Besserentwicklung des Menschenkindes, der von uns gefördert wird. Wenn eine werdende Mutter sich auf alles Gute und Schöne konzentriert, harmonisch mit der Umwelt lebt und das Gesetz der Liebe beachtet und erfüllt, so werden hohe Geister für diese Inkarnation bevorzugt. Der Ehemann muß jedoch, da er mit seiner Frau zusammenlebt, ebenso positiv eingestellt sein. Frage: Wenn eine Seele reinkarniert werden soll, wird sie davon vorher in Kenntnis gesetzt? ELIAS: Es gibt spontane Reinkarnationsfälle genug. Aber bei Seelen, die sich in besseren Sphären befinden, also sogenannte "Durchschnittsbürger", werden meistens vorher in Kenntnis gesetzt. Sie haben ein gewisses Mitbestimmungsrecht, natürlich im Rahmen ihrer Entwick- lung. Bei spontanen Reinkarnationen handelt es sich z. B. um Kinder, die eines frühen unnatürlichen Todes sterben. Hier kann es passieren, daß die Seele augenblicklich wieder reinkarniert wird, wenn sich ähnliche Voraussetzungen für das Erdenleben bieten. Frage: Ist die Rückerinnerung an frühere Inkarnationen nach dem Plane Gottes gewollt? AREDOS: Der Mensch soll sich um seine früheren Leben keinesfalls kümmern . Gerade das Vergessen spielt eine große Rolle, denn der Mensch soll in seiner weiteren Entwicklung nicht vorbe- lastet sein. Jede Inkarnation ist jedoch eine Belastung. Wenn Rückerinnerungen vorkom- men, so ist das nicht vorgesehen , sondern es handelt sich um Frequenzabweichungen . Das kommt besonders vor, wenn die alte Bewußtseinsfrequenz sehr dicht bei der neuen Frequenz liegt. Frage: Wenn reinkarnierte Kinder durch Rückerinnerung ihre früheren Eltern wiederfinden, wie sollen sich dann die Eltern verhalten? Sollte man die Kinder austauschen? AREDOS: Ich weiß, daß es solche Fälle tatsächlich gibt. Aber ein Austausch der Kinder sollte nicht vorgenommen werden, denn bei jeder Reinkarnation bekommt die Seele ein anderes Fleisch. Also sind es die Kinder, denen die Eltern das Fleisch gegeben haben. Die Eltern haben stets die Aufgabe, den Kindern die Entwicklung zu ermöglichen. Für diese Aufgabe sind die früheren Eltern bereits ausgeschieden. Es ist ein großer Irrtum der Erdenmenschen, daß sie glauben, auch die Erzeuger der Kinderseelen zu sein. Die Eltern zeugen nur den Körper, d. h. sie stellen sich zur Verfügung. Frage: Die Anzahl der Menschen nimmt ständig zu. Kann es vorkommen, daß es einmal an reinkarnationsfähigen Seelen fehlt? ELIAS: Das halte ich für ausgeschlossen, denn es stehen zu viele Seelen auf der Warteliste. Aber die Qualität der Charaktere läßt zu wünschen übrig. Das Niveau kann sich weiter ver- schlechtern. Frage: Es gibt Menschen, welche die Auffassung vertreten, daß jedes Neugeborene, in dem Au- genblick, da es das Licht der Welt erblickt, völlig auf "Null" geschaltet ist. Ob es charakter-
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