Reinkarnation
- 29 - sie wollten. Also wird auch des Menschen Sohn leiden müssen von ihnen. Da verstanden die Jünger, daß er von Johannes dem Täufer zu ihnen geredet hatte." Außer dieser Bibel- stelle gab es noch viele andere Hinweise auf die Reinkarnation. Aber die Kirchenväter haben alle diese Stellen im Jahre 1500 aus der Heiligen Schrift herausgenommen , weil sie nicht in ihr Konzept paßten. Frage: Christus erwähnte einen "Zweiten Tod" , vor dem er warnte. Was kannst du uns über diesen Tod sagen? AREDOS: Der "Zweite Tod" ist die Reinkarnation. Auch im Jenseits vollzieht sich dieses Sterben. Doch die Reinkarnation ist fast aufgehoben, wenn sich der Mensch geistig gut entwickelt hat. Frage: Auch Ashtar Sheran erwähnte, daß Jesus Christus auf den "Zweiten Tod" hingewiesen habe. Könnt ihr uns dazu noch näheres sagen? ELIAS: Der "Zweite Tod" ist der Tod, der das Jenseitsleben auslöscht und für das Diesseitsleben bereit macht. Frage: Und warum erwähnte Ashtar Sheran , daß dieser "Zweite Tod" gefährlich sei? ELIAS: Dieser Tod ist deshalb gefährlich, weil er durch die Reinkarnation der Seele, diese in ihrem Entwicklungszustand ungeheuer weit zurückwerfen kann . Die Schuld trifft selbstverständ- lich die Seele. Ihr Charakter und ihr Betragen im Diesseits und im Jenseits bestimmen die Stufen der Reinkarnation. Frage: Handelt es sich dabei um freiwillige oder um zwangsweise Reinkarnationen? ELIAS: Bei allen Rückstufungen handelt es sich natürlich immer um Zwangsinkarnationen . Frage: Haben alle Menschen, wenn sie auf dieser Erde geboren werden, die gleichen Chancen? ELIAS: Ja, die Menschen haben in gewisser Hinsicht die gleichen Chancen. Wenn man bedenkt, daß sie selbst der Grund für ihr Schicksal sind, ganz gleich, ob sie in gute oder schlechte Verhältnisse kommen, so haben sie doch zur Entwicklung des Charakters die gleichen Chancen , denn sie wissen auf alle Fälle, was gut oder schlecht ist. Auch hier gilt das Gesetz der Kausalität. Jeder Mensch hat ein bestimmtes Karma. Wenn ein Mensch eine schlechte Ausgangsposition hat, so ist das deshalb, weil er es nicht anders verdient hat. Aber Men- schen mit guten Ausgangspositionen können rückfällig werden, so daß sie später einmal ein Leben mit schlechten Anfangspositionen zu erwarten haben. Frage: Wir hören oft, daß man von einer großen Ungerechtigkeit spricht, weil es der eine besser hat, als der andere. Ist das eher eine Ungerechtigkeit des Denkens? ELIAS: Das liegt daran, daß der Mensch von kosmischen Dingen noch zu wenig weiß. Er denkt deshalb zu irdisch . Der Mensch glaubt, daß er nur einmal auf dieser Welt lebt. Das ist der Irrtum! Wenn ein Planet es in seiner Entwicklung so weit gebracht hat, daß absoluter Frie- de herrscht, dann hat er, sozusagen, das große Los gezogen, dann werden dort nur gute Seelen reinkarniert und somit lebt jeder nur unter Gleichgesinnten. Frage: Soll das heißen, daß so ein unfriedlicher Planet wie die Erde für minderwertige Seelen Platz bietet und daß hier nur rückständige Seelen reinkarniert werden? ELIAS: Allerdings liegt hier eine große Tragik, weil es auf der Erde an der nötigen Einsicht fehlt. Aber es werden trotzdem noch gute Seelen inkarniert, die als Vorbilder anzusehen sind. Viele tun es aus Opferbereitschaft, um diesem Stern zu helfen. Um so schlimmer ist es
RkJQdWJsaXNoZXIy MjI1MzY3