Reinkarnation

- 32 - lehnen sie dieselbe lieber ab. Doch mit der Ablehnung ist die Tatsache nicht aus der Welt geschaffen. Die Anerkennung der Reinkarnation würde unendlich viele Diskussionen über- flüssig machen. Frage: Ist es richtig, daß eine Reinkarnation in Verhältnisse erfolgt, die als Sühne zu betrachten sind? ELIAS: Eine Reinkarnation gibt es nicht, sondern viele Reinkarnationen. Aber nicht alle sind als Sühne zu betrachten, sondern die Reinkarnationen sind unbedingt für die Entwicklung er- forderlich. Ohne Reinkarnationen wäre jeder Mensch auf Erden ein hilfloses Wesen. Jeder Mensch wird auf diese Weise reifer, verständiger und gelehriger gemacht. Frage: Kann man die Reinkarnation auf der Erde als eine Art Strafversetzung betrachten? ELIAS: Nein, das stimmt nicht . Dieser Planet ist einer der schönsten im ganzen Universum. Es gibt Sterne, die bei weitem nicht so herrliche Landschaften aufzuweisen haben wie diese Erde, und doch leben dort bessere Wesen. Es stimmt, daß die Erde zur Läuterung vorgesehen ist. Aber es ist nicht der Fall, daß nur gefallene Seelen hier inkarniert werden. Der Planet Erde dient der Entwicklung, wozu alle Menschen geeignet sind. Selbstverständlich kommt es vor, daß gefallene Seelen in allen Abstufungen auf die Erde kommen, um hier ein Leben in der Materie zu führen. Die Erde ist eine Schule und keine Strafanstalt für Bösewichter. Selbstverständlich liegt es an euch , die Verhältnisse auf der Erde zu verbessern. Wenn der Wille dazu da ist, wird euch auch die Unterstützung aus dem positiven Geistigen Reich zu- kommen. Frage: Kann man sagen: wenn ein Mensch auf diesem Planeten reinkarniert wird, ist es ein Beweis für eine Bestrafung oder für ein böses Karma? ELIAS: Eine Reinkarnierung auf dieser Erde kann nicht als eine Bestrafung gewertet werden, viel- mehr handelt es sich dabei um eine göttliche Gnade! Anders ist es jedoch, wenn der Mensch aus irgendeinem Grunde auf einen rückständigen Planeten reinkarniert wird. Das kann negativen Menschheitsführern passieren. Doch sie glauben nicht an solch einen "Quatsch", wie sie sagen. Ein derartiges Leben ist gefahrvoll und äußerst primitiv. Die ext- remen Temperaturen machen das Leben zur Qual. Ungeheure Niederschläge mit schweren Gewittern belasten das organische Leben. Außerdem muß der Mensch ständig mit seiner Umwelt kämpfen, um am Leben zu bleiben. Überlegt das einmal! Frage: Die Kulturländer haben für asoziale Zeitgenossen Besserungsanstalten gebaut. Diese Elemente sind mitunter so bösartig, daß sie die ganze Einrichtung demolieren. Aber ist es in der Welt nicht ähnlich? ELIAS: Auch diese Besserungsanstalten haben bei vielen Inhaftierten gewisse Erfolge erreicht. Aber wehe denjenigen, die ewig rückfällig werden. Die wirklich unverbesserlichen Men- schen fallen weit zurück . Ihnen kann es passieren, daß sie auf einem rückständigen Plane- ten reinkarniert werden. Das Universum ist dazu groß genug. Diese Menschen müssen unter den jämmerlichsten Verhältnissen leben. Auch andere Planeten müssen zum Teil als Läuterungsplaneten angesehen werden. Darunter gibt es einige, die sich noch in einem Ur- zustand befinden. Sie sind wahrlich kein Paradies für Menschen. Die Entfernungen spielen für eine Reinkarnation des Menschen überhaupt keine Rolle. Für widerspenstige Menschen sind solche Sterne sehr geeignet , weil sie unter Untieren leben müssen. Diese rückständi- gen bzw. zurückgefallenen Menschen fangen dann noch einmal ganz von vorne an. Wer primitiv denkt , muß auch primitiv leben . Das ist ausgleichende Gerechtigkeit. Frage: Demnach können Erdenmenschen später durchaus auch auf einem anderen Planeten reinkarniert werden?

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