Reinkarnation

- 7 - ohne daran selbst mitgearbeitet zu haben. Diese sagen sich, wozu mitbauen für eine nächste Generation, die dann in eine noch bessere Welt hineingeboren wird, ohne daß diese etwas dazu getan hat. Was habe ich dann noch davon, wenn ich nicht mehr lebe? Aber sie denken nicht daran, daß sie zur nächsten oder übernächsten Generation gehören können! Frage: Der Mensch schafft sich jetzt schon die Voraussetzungen für sein nächstes Erdenleben? ELIAS: Wenn das nicht so wäre, wo bliebe dann die göttliche Gerechtigkeit? - Jeder hat dazu beigetragen, die Welt zu dem zu machen, was sie heute ist. Jeder hat dazu beigetragen, sie aus dem Urschlamm herauszuheben. Das ist überaus wichtig. Das muß jedem Menschen klargemacht werden! Frage: Wie würdest du antworten, wenn du nach einem Beweis für das Ewige Leben gefragt würdest? ARGUN: Ein Beweis ist doch unsere eigene Existenz! Die Tatsache, daß wir da sind, und daß trotz zahlloser Planeten, Fixsterne und Spiralnebel, den vielen, vielen Wundern des Alls wir mit einem Bewußtsein da sind. Wenn die Materie erschaffen ist, ganz gleich auf welche Art und Weise, so kann sie sich niemals selbst erschaffen haben , denn das Werk, d. h. jedes Werk bestätigt den Planer und den Erschaffer oder den Gestalter. Gott hat sich dabei etwas gedacht, nämlich: Ich will meinen Kindern alle Wunder zeigen und will sie prüfen, ob sie meiner Mühe, meiner Wunder wert sind. Und dazu reicht ein Leben nicht aus! Das ist Beweis genug, daß wir existieren und alle Fähigkeiten haben, die Schöpfung wahrzunehmen , entweder die grobstoffliche Ebene oder die feinstoffliche Ebe- ne , wenn der Körper von der Seele getrennt ist. Wir dürfen alle teilhaben an den Wundern Gottes , die ja sonst nur für Seine Engel da wären. Er will uns alle Wunder zeigen, dazu reicht niemals ein Leben aus. Alles, was Gott schuf, ist sinnreich , aber es wäre sinnlos, würde Er die Menschen, das heißt, Seine Kinder ungerechterweise nur an Bruchstücken Seiner Wunder teilhaben lassen und teils nicht. Gott gab den Menschen den Verstand, die Fähigkeit zu denken, logisch zu denken. Aber der Mensch macht keinen richtigen Gebrauch von diesen göttlichen Gaben; sonst müßte er erkennen, daß nicht er diese Fähigkeit sich selbst verdankt, sondern seinem Schöpfer . Nicht nur diese Fähigkeit verdankt er Gott , sondern alles , was sichtbar und alles , was unsichtbar und doch vorhanden ist. Vielleicht würde ich diese Frage auch anders beantworten, wenn ich noch unter euch aus Fleisch und Blut weilen würde, gekettet an alles, was euch an diese Erde und eure Proble- me bindet. Jedoch ich kann - ebenso wie alle anderen Freunde - mich nicht mehr völlig in diesen fleischlichen Zustand versetzen. Unsere Perspektive ist anders als eure, doch unser Leben ist das unsterbliche Leben und darum ist unser geistiger Körper und unsere geistige Welt die absolut konkrete Daseinsform . Frage: Ist es wichtig, über die Reinkarnation möglichst viel zu wissen? AREDOS: Es ist sehr bedeutsam zu wissen, daß der Mensch auf diese Erde zurückkehren kann oder muß . Denn dadurch hat er die Möglichkeit, entweder seine Sünden auszubaden oder die Ernte seiner guten Saat einzuholen. Es ist alles Gottes Gesetz ! Die Erde ist gewissermaßen eine Schulklasse in der Entwicklungsschule des göttlichen Universums. Wer in dieser Klasse Erde "sitzenbleibt", der muß sie noch einmal oder mehrmals durchlaufen - bis der Bildungsgrad erreicht ist, auf den es bei der betreffenden Seele ankommt. Einwand: Würde es der Wissenschaft gelingen, die Reinkarnation empirisch zu beweisen, dann wäre die Menschheit einen gewaltigen Schritt weiter.

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