Reinkarnation
- 8 - ELIAS: Die Reinkarnation ist schon seit Jahrhunderten bewiesen , aber man ignoriert die Beweise. Was einem nicht schmeckt, das will man auch nicht essen. Es gibt schon genug Fälle, wo sich die Menschen sehr genau an Einzelheiten ihres Vorlebens erinnern können. Man brachte diese Menschen an Ort und Stelle ihrer Erinnerungen und sie erkannten alles wieder, obwohl sie nie in ihrem Leben an diesem Ort gewesen sind. Hier ist nicht mehr zu beweisen, sondern nur anzuerkennen! 2 Frage: Sollte die Menschheit die Reinkarnationslehre als gültige Religion akzeptieren? AREDOS: Die Reinkarnation ist ein wichtiger Faktor der Geisteswissenschaft. Sie ist ein Beweis für die Unsterblichkeit der Seele. Was die Seele in den geistigen Sphären für ein Dasein führt, ist eine andere Sache. Jedenfalls wäre es sehr zu begrüßen, wenn die irdischen Religionen auf einen Nenner gebracht werden könnten, der die Reinkarnation einschließt . Außerdem beschränkt sich die Reinkarnation nicht nur auf den Planeten Erde. Frage: Es ist uns unverständlich, daß man die Reinkarnationslehre aus der christlichen Religion herausgenommen hat. Was kannst du uns dazu sagen? ELIAS: Das war tatsächlich ein gewaltiger Irrtum! Selbst die englischen Spiritualisten (1966) haben merkwürdigerweise Angst vor dieser Wahrheit. Sie hoffen alle, daß sie ein Leben in einem Paradies führen können, das nimmer enden möge und daß ein Leben auf gar keine Weise auf dieser Erde sein soll. Sie fürchten sich daher vor der Möglichkeit einer Inkarna- tion. Aus diesem Grunde lehnen sie diese Wahrheit glatt ab und belügen sich damit selbst. Doch diese Wahrheit ist für euch überaus wichtig , sie kann nicht oft genug betont werden! Frage: Die Kirchen haben die Lehre von der Wiedergeburt des Menschen entfernt. Wir nehmen an, daß dadurch der wahre Gottglaube zu einer unverständlichen Gehorsamslehre herab- gewürdigt wurde. Stimmt diese Ansicht? AREDOS: Ihr habt recht, wenn ihr annehmt, daß dadurch die menschliche Existenz sinnlos erscheint. Wozu dann die vielen Anstrengungen, sich zu bilden? Die Reinkarnation ist eine Tatsache, die den Zweck des Menschenlebens aufzeigt. Die materielle Erscheinungswelt ist absolut zielsicher und geistig vorgeplant. Die materielle Welt hat einen wichtigen Zweck zu erfüllen und den Geist des Menschen, der Menschheiten, schöpferisch im Sinne Gottes zu schulen und zu läutern. Bei der unvorstellbaren Größe des Universums ist die Erde niemals die einzige, winzige Möglichkeit einer derartigen großen Schulung und Prüfung. Wer das annimmt, der ist in seinem Denken unglaublich beschränkt und steht Gott völlig verständ- nislos gegenüber. Zum Leben auf diesem Stern braucht der Mensch viele Vorleben. Er könnte sich keines- wegs zurechtfinden. Aber ihr könnt beobachten, wie schnell sich kleine Kinder in dieser entwickelten Welt zurechtfinden und das nötige Verständnis auch für die Technik zeigen. Vieles ist ihnen bereits bekannt und vertraut. Auch wenn sie sich nicht an ein Vorleben erinnern können, weil sie eine neue Erinnerungsfrequenz der Gedanken haben. Jeder Mensch ist vorprogrammiert, auch wenn er davon keine Kenntnis besitzt. Intuitiv sagt ihm ein Gefühl, was er zu tun und wie er zu reagieren hat. Die Kirchenvertreter wußten genau, was sie damit erreichen wollten. Durch die Entfernung der Reinkarnationslehre können die Kirchen besser über das Vermögen ihrer Gläubigen verfügen. Sie versprechen die Sündenvergebung und einen Platz im Himmel, aber das kostet eine Kleinigkeit. 2 Prof. Dr. Ian Stevenson, "Reinkarnation - 20 überzeugende und wissenschaftlich bewiesene Fälle", Aurum Verlag, Freiburg. Dr. med. Melvin Morse / Paul Perry, "Zum Licht, was wir von Kindern lernen können, die dem Tod nahe waren", Zweitausend- eins-Verlag, Frankfurt am Main.
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