Spiritualismus kontra Spiritismus

- 16 - Dieser andere Beistand bezieht sich nicht auf GOTT oder CHRISTUS, denn das ist von ihm klar ausgedrückt worden: Johannes 14. 16 : Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll. Hierbei handelt es sich nicht um eine einzige Persönlichkeit, denn diese wäre bei Milliarden von Erdenmenschen hoffnungslos überfordert. Der versprochene Beistand umfaßt in ausreichender Anzahl göttliche Helfer , die auf den verschiedensten Gebieten für uns Menschen tätig sind - auch wenn wir es nicht merken. CHRISTUS sagte zum Beistand folgendes: Johannes 14. 17 : Es ist der Geist der Wahrheit , den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Johannes 15. 26 : Wenn aber der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit , der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen. Johannes 16. 12-13 : Noch vieles habe ich euch zu sagen , aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit , wird er euch in die ganze Wahrheit führen. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird sagen, was er hört , und euch verkünden, was kommen wird. Aus diesen Worten CHRISTI ist zu entnehmen: 1. Die Wahrheit liegt bei GOTT und geht von Ihm aus. 2. Diese Wahrheit wird nicht von GOTT oder CHRISTUS überbracht, dafür sind Helfer und Mittler zuständig. 3. Diese Übermittler sind für ihre verantwortungsvolle Aufgabe bevollmächtigt und werden in ihrer Zuverlässigkeit ständig überwacht. 4. Die autorisierten Überbringer der göttlichen Wahrheit werden nicht in Allegorien (Gleichnis- sen), sondern in leichtverständlichen Worten zu uns reden, um Mißverständnisse zu vermei- den und die Klarheit zu gewährleisten. Mit anderen Worten: Die Menschheit auf Erden weiß so gut wie nichts über den Sinn ihrer Existenz. Die vorhandenen Wissenslücken müssen aufgefüllt und der Wissensumfang vergrößert und einge- schlichene Fehler und Irrtümer beseitigt werden. Die bislang gemachten Interpretationen, die aufge- stellten Dogmen und Glaubenslehren müssen auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft und gegebenenfalls berichtigt werden. CHRISTUS machte seinerzeit keine leeren Versprechungen! Der von ihm ange- kündigte Beistand ist Wirklichkeit geworden. Allerdings müssen dabei ganz bestimmte Umstände berücksichtigt werden. Auf diese hatte er schon seinerzeit hingewiesen. Matthäus 7. 15 : Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie (harmlose) Schafe, in Wirklichkeit sind sie reißende Wölfe. Wie das Gute vom Falschen und Schlechten unterschieden und getrennt werden kann, dafür hinterließ er auch die richtigen und brauchbaren Ratschläge. Lukas 6. 43-46 : Es gibt keinen guten Baum, der schlechte Früchte hervorbringt, noch einen schlechten Baum, der gute Früchte hervorbringt. Jeden Baum erkennt man an seinen Früchten. Von den Disteln pflückt man keine Feigen, und vom Dornen- busch erntet man keine Trauben. Ein guter Mensch bringt Gutes hervor, weil in seinem Herzen Gutes ist ; und ein böser Mensch bringt Böses hervor, weil in seinem Herzen Böses ist . Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund . Was sagt ihr zu mir: Herr! Herr! und tut nicht , was ich sage?

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