Spiritualismus kontra Spiritismus

- 42 - Frage: Warum ist es nicht möglich, daß die vielen spiritualistischen Zirkel die Wissenschaft überzeugen, die Jenseitskontakte anzuerkennen? AREDOS: Die Wissenschaftler sind auf diesem Gebiet ungeschult und können daher die Ergebnisse nicht beurteilen. Ihr wißt doch selbst, daß eine sehr große Erfahrung dazu gehört, wenn man nicht durch die niederen Jenseitigen aufs Kreuz gelegt werden will. Die Fragestel- lung ist ungeheuer wichtig und ausschlaggebend. Aber kein akademischer Wissenschaft- ler ist in der Lage, auch nur annähernd eine richtige Frage an die Lichtboten zu stellen. Die Fragen, die gestellt werden, sind unwichtig und egoistisch oder sie richten sich auf folgende Beweise: "Wie hoch ist mein Bankkonto" oder "Wieviel Geld habe ich in mei- ner Börse?" Natürlich gibt es auch andere Fragen, aber der Sinn ist nicht anders. Höheres Wissen wird als Antwort nicht verlangt , weil es die Wissenschaftler nicht interessiert , denn sie sind der Meinung, daß jedes höhere Wissen von ihnen selbst stammt. Außerdem wissen sie genau, daß sie sofort von ihren Kollegen angegriffen werden, wenn sie etwas zugeben, was nicht sein darf. Man darf aber die Flinte nicht ins Korn werfen. Steter Tropfen höhlt den Stein. Die Technik kann man nicht angreifen, wie es bei einem menschlichen Instrument (Medium) möglich ist. Man versucht es zwar, aber die Technik wird die Kontaktmöglichkeit mit dem Jenseits noch verbessern. Frage: Ist es möglich, daß ein Medium genügt, um mit der geistigen Welt zu korrespondieren oder müssen mehrere Teilnehmer dabei sein? Antwort: Einzelmedien , die ohne qualifizierte Teilnehmer arbeiten, sind nicht nur dem Betrug ausgesetzt , sondern auch gesundheitlich sehr gefährdet . Außerdem leisten sie dem Spiri- tualismus keine guten Dienste, da sie meistens gefoppt werden. • Die Zirkelteilnehmer sind genauso wichtig wie das Medium. Es müssen unbedingt mehr als zwei Personen sein, denn es besteht keine zufriedenstellende Wechselwir- kung zwischen zwei Personen in Bezug auf die erforderlichen Kräfte . Wenn schon nicht genügend Kraft vorhanden ist, um die Türe zu öffnen, so ist schon gar keine Kontrolle für das vorhanden, was durch die jenseitige Tür hereinkommt. Es ist eine ganz natürliche Folge, daß alles Mögliche und Unerwünschte sich durch eine unbewachte Tür Zutritt verschafft. Deshalb glaube ich nicht, daß ihr einen zufriedenstellenden Erfolg erzielen werdet, wenn ihr mit ungeeigneten Personen einen Zirkel durchführen wollt. Dann lieber weniger Personen in einem Zirkel, aber dafür erfahrene und erprobte Teil- nehmer, die schon geistig geschult sind. Wichtig ist vor allem der Zirkelleiter , denn er ist der Türhüter, der erkennen muß, wer über den Kontakt durchkommt. Einwand: Wissenschaftler werfen den Spiritualisten eine gewisse Leichtgläubigkeit vor. AREDOS: Wissenschaftler, die überhaupt nicht glauben können, sind völlig ungeeignet. Diesen Menschen genügt kein direkter Beweis, sie haben für alles eine Erklärung . Leider sind die ernsthaft arbeitenden Spiritualisten noch in der Minderheit, so daß sie nicht genügend Gewicht haben, ihre Beweisführung durchzukämpfen. Doch die Zweifler bilden immer ein Hindernis für echte Kontakte . Gute Botschaften können daher nur von langjährig erprobten und erfahrenen Spiritisten und Spiritualisten erarbeitet werden. Frage: Einige Wissenschaftler behaupten, daß die spirituellen Phänomene von den Medien selbst hervorgebracht werden , da sie PSI-Kräfte besitzen, die ihnen die Energie liefern. Meistens soll es sich dabei um junge Menschen handeln, die noch in der Pubertät sind. Wie lautet eure Ansicht dazu?

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