Spiritualismus kontra Spiritismus

- 58 - Ein Journalist der Zeitschrift "Bunte" stellt Fragen Im Jahre 1966 wurde der Kreisleiter des "Medialen Friedenskeises Berlin" von einem Journalisten der Zeitschrift " Bunte " interviewt: Frage: Die kolossale Verbreitung des Atheismus in den kommunistischen Ländern wird wohl jede Religion unterdrücken. Ist es nur noch eine Frage der Zeit? Z. L.: Das liegt an der Unfähigkeit der Kirchen und Sekten, die nicht imstande sind, die Wahrheit zu erforschen und zu lehren. Die Kirchen forschen nur in alten Überlieferungen . Sie sind nicht geneigt, eine brauchbare Verbindung zu GOTT und Seinem Geistigen Reich herzustellen. Diese Unfähigkeit machen sich die Atheisten zunutze. Frage: Hat der Spiritualismus tatsächlich solche Beweise in der Hand, die völlig hieb- und stichfest sind, so daß es keine Zweifel mehr daran geben kann? Z. L.: Das ist unbedingt der Fall! Wer das Gegenteil behauptet, hat nicht die richtigen Informationen zur Hand. Es gibt in der ganzen Welt große Organisationen, die sich ausschließlich mit dem Spiritualismus befassen. Diese Tatsache ist in der Öffentlichkeit (1966) wenig bekannt , weil es sich nicht um Kirchen oder Sekten handelt. Frage: Was verstehen Sie unter "richtigen Informationen"? Z. L.: Darunter verstehe ich die Protokolle von wirklich einwandfreien Séancen. Wir haben bisher über 1.000 Séancen (1966) durchgeführt. Da wir uns in den Séancen mit den Jenseitigen aus- sprechen, auch wenn es eine schriftliche Beantwortung ist, so ergeben sich etwa 2.000 Stun- den, die dem Jenseits gewidmet sind. Halten Sie es für möglich, daß sich eine Gemeinschaft ernsthaft suchender und kritischer Beobachter 2.000 Stunden an der Nase herumführen läßt oder so lange einer Täuschung zum Opfer fällt? Frage: Atheistisch eingestellte Menschen sind der Meinung, daß der Spiritualismus nicht einwandfrei bewiesen ist, solange die Wissenschaft nicht ein entsprechendes Bekenntnis dafür ablegt. Z. L.: Das ist der Fehler der Weltöffentlichkeit bzw. der Massen. Sie glauben nur das, was ihnen von der Führung vorgesetzt wird. Ebenso kann ich beweisen, daß die akademische Wissen- schaft in sehr vielen Fällen die größten Erkenntnisse abgestritten und bekämpft hat, die heute zu den besten Erkenntnissen zählen. Frage: Wenn Sie ganz kritisch sind, halten Sie es für ausgeschlossen, daß Sie sich in diesem Punkt irren könnten? Z. L.: Das ist ganz ausgeschlossen, denn meine Arbeit in dieser Mission beruht nur auf Selbsterfah- rung . Wir haben nichts , ohne es zu prüfen, hingenommen. Wir haben aber auch festgestellt, daß die jenseitige Welt stark daran interessiert ist, daß wir alles prüfen. Sie nimmt uns kein Mißtrauen übel. Im Gegenteil - die jenseitige Welt nimmt es jedem übel, der ohne jeden Zwei- fel alles glaubt. Diese Menschen werden nämlich früher oder später ein Opfer der niederen Geisterwelt , die an einer Glaubenszerstörung stark interessiert ist. Frage: Welcher Art sind Ihre Prüfungen und Teste, die Sie anwenden? Z. L.: Sie alle aufzuzählen, würde ein dickes Buch füllen. Der bedeutendste Beweis war für uns jedoch die Tatsache, daß uns die jenseitige Welt raffinierte Fallen stellt - und nicht umgekehrt. Wenn wir in eine solche Falle gingen, hatten wir den Beweis, daß die Intelligenz und das Wissen über uns auf der anderen Seite viel größer waren. Aufgrund der vielen Inkarnationen ist das Wissen der jenseitigen Lehrer bedeutend!

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